Vita

Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen interpretiert ein denkbar breites Repertoire, das von der Alten Musik bis zu Uraufführungen reicht. Auf der einen Seite stehen Auftritte mit barocken Werken von Vivaldi, Steffani und Scarlatti an der Staatsoper Berlin und der Opéra national de Paris oder als Mozarts Cherubino am Opernhaus Zürich und als Donna Elvira mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs. Auf der anderen Seite war sie in den Weltpremieren von Philippe Manourys Kein Licht, Thomas Larchers Das Jagdgewehr und bei einer Neuproduktion von John Adams’ The Death of Klinghoffer unter der Leitung des Komponisten zu erleben. Im Konzertbereich arbeitete Olivia Vermeulen u. a. mit Giovanni Antonini, Iván Fischer, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Jordi Savall und Masaaki Suzuki zusammen. Für ihr Soloalbum Dirty Minds erhielt sie den Preis der deutschen Schallplattenkritik und den Edison Klassiek Award.

Juli 2026