2009 gründete die ungarische Choreografin Eva Duda ihre eigene Kompanie: die Eva Duda Dance Company. Gleich die erste Produktion, die sie auf die Bühne brachte, Lunatika, wurde mit dem Rudolf Lábán Award ausgezeichnet, einem der höchsten ungarischen Preise. Die Eva Duda Dance Company steht für ein experimentelles, modernes Tanztheater mit grossem physischen Einsatz. Dabei kommen Einflüsse verschiedenster Stilrichtungen und Sphären zum Einsatz, auch aus dem Folk Dance und dem Zirkus. Die Palette der Aufführungen erstreckt sich von kleineren Stücken in der Duo- oder Trioformation bis hin zu interdisziplinären Grossprojekten mit Schauspieler*innen, Artist*innen und Musiker*innen. Ziel der Arbeit ist es, neue Publikumsschichten für den zeitgenössischen Tanz zu gewinnen und dabei auch eine Brücke zu sozial benachteiligten Schicharten zu schlagen. Menschenrechte, Freiheit und Umweltbewusstsein bilden prägende Themen. Zum pädagogischen Engagement gehören auch Ausbildungsprogramme, an denen schon über 1000 Studierende teilgenommen haben. Die Eva Duda Dance Company gastierte in 15 verschiedenen Ländern. Regelmässig arbeitet sie mit dem Budapest Festival Orchestra, der Hungarian Dance University, dem National Dance Theatre Budapest und den Eiffel Art Studios zusammen. Zuletzt kamen das Musical Hair und das Tanzprojekt Frida über Frida Kahlo heraus. 2010 erhielt Eva Duda den «Best Choreographer of the Year Award» der Hungarian Dance Artist’s Association, 2018 als herausragende Choreografin der Saison den Honthy-Preis, und 2025 wurde sie auf die Liste der «Forbes Power Women» gesetzt.
Mai 2026