Die Harfenistin Mared Emyr Pugh-Evans, die aus Borth in Wales stammt, begann im Alter von sechs Jahren, ihr Instrument zu erlernen. Ihr Studium führte sie zunächst ab 2016 ans Royal Welsh College of Music and Drama, wo sie vier Jahre später ihren Bachelor mit höchsten Auszeichnungen erhielt und obendrein mit dem Sir Ian Stoutzker Prize als beste Musikerin ausgezeichnet wurde. Anschliessend wechselte sie an die Royal Academy of Music nach London und setzte ihre Ausbildung bei Karen Vaughan fort. 2022 legte sie dort ihre künstlerische Reifeprüfung ab. Mared Emyr Pugh-Evans ging erfolgreich aus zahlreichen Wettbewerben hervor: so beim Jugendwettbewerb des Wales Harp Festival, bei der Camac Harp Competition des North London Festivals und bei der USA International Harp Competition in Bloomington. Die Royal Academy of Music ernannte sie nach Studienabschluss zunächst zum Open Academy Fellow und betraute sie mit der Leitung von Workshops und Education-Projekten. 2025 folgte dann die Berufung zum assoziierten Mitglied. Seit Sommer 2024 amtiert Mared Emyr Pugh-Evans als «Harpist to His Majesty The King». In dieser ehrenvollen Position trat sie bereits bei mehreren Staatsbanketten im Buckingham Palace und in Windsor Castle auf. Ausserdem gehört sie dem Programm «Music for Life» der Londoner Wigmore Hall an und wirkt bei karitativen Gemeinschaftsprogrammen mit, dies in Zusammenarbeit mit der Academy of St Martin in the Fields, der City of London Sinfonia und der Royal Academy of Music. Pugh-Evans engagiert sich rege für die zeitgenössische Musik: Unlängst brachte sie Patrick Hawes’ Highgrove Suite mit dem Royal Philharmonic Orchestra in der Norwich Cathedral zur Aufführung. Weitere Engagements führten sie ins Walisische Parlament, das Senned, in die Royal Festival Hall, die Salisbury Cathedral sowie ins britische Ministerium für Auswärtiges und Commonwealth. Beim World Harp Congress 2023 war sie mit Werken für Harfe, Flöte und Viola zu hören.
Juli 2026