Vita

Das Mahler Chamber Orchestra (MCO) wurde 1997 als selbstbestimmtes und frei finanziertes Orchester gegründet. Mit rund 50 Mitgliedern aus 25 Ländern bildet es ein «globales Kollektiv», dessen Management in Berlin ansässig ist. Das kammermusikalische Zusammenspiel prägt den Klang des Orchesters, das regelmässig bei Lucerne Festival, in der Berliner Philharmonie und bei der Salzburger Mozartwoche zu erleben ist. Von 2024 bis 2026 hatte es die künstlerische Leitung der Musikwoche Hitzacker inne, seit 2026 gestaltet es in der Nachfolge der Berliner Philharmoniker die Opernproduktionen bei den Osterfestspielen Baden-Baden, wo als erstes Wagners Lohengrin unter Joana Mallwitz auf dem Programm stand. Das MCO erhielt wesentliche Impulse durch seinen Gründungsmentor Claudio ­Abbado und ­seinen Conductor Laureate Daniel Harding. Es arbeitet eng mit einem Netzwerk von ­Artistic Partners zusammen: Aktuell sind es die Pianistinnen Mitsuko Uchida und Yuja Wang, der Geiger Augustin Hadelich und der Bratschist Antoine Tamestit. Ausser­dem konzertierte es 2025/26 mit den Dirigenten Gianandrea Noseda, Adam Fischer und Riccardo Minasi, dem Pianisten Igor Levit und dem Trompeter Håkan Hardenberger. Im Sommer interpretiert es mit Daniil Trifonov das Erste Klavierkonzert von Brahms. Mit seinen Programmen betritt das MCO auch gesellschaftlich Neuland: darunter der Workshop für höreingeschränkte Menschen «Feel the Music», zahlreiche Schulkonzerte und die Projekte der MCO Academy, in der die nächste Generation ausgebildet wird. Und auch im Bereich der Virtual Reality hat das Orchester neue Konzertformate entwickelt.

Debut bei Lucerne Festival (IMF) am 8. September 1999, als Kurt Masur Mozart und Beethoven dirigierte.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mahlerchamber.com

Mai 2026