Vita

Mit dem 2021 ins Leben gerufenen Lucerne Festival Contemporary Orchestr  — kurz LFCO — verfügt Lucerne Festival über ein Exzellenzorchester für neue und neueste Musik. Als Pendant zum Lucerne Festival Orchestra widmet es sich Partituren des 20. und 21. Jahrhunderts, von den Klassikern der Moderne bis zu Uraufführungen. So hob es u. a. Beat Furrers Lichtung, Rebecca Saunders’ to an utterance und Thomas Adès’ Air (gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter) aus der Taufe. Die Mitglieder des LFCO haben alle von der Ausbildung in der von Pierre Boulez initiierten, anschliessend von Wolfgang Rihm und seit 2026 von Jörg Widmann geleiteten Lucerne Festival Academy profitiert. So ist das LFCO in der Lage, eine Vorreiterrolle bei der Interpretation aktueller Musik und der Entwicklung zukunftsweisender Konzertformate zu spielen, nicht zuletzt durch den Einsatz neuer Technologien und interdisziplinäre Ansätze. Zu erleben ist das LFCO beim Luzerner Sommer-Festival und ausserdem bei Lucerne Festival Forward, seinem eigenen, der Gegenwartsmusik gewidmeten Festival im November. Einladungen führten das LFCO u. a. zum «Visions»-Festival der Hamburger Elbphilharmonie, zu den Donaueschinger Musiktagen und zum Huddersfield Contemporary Music Festival. Im September gastiert es beim Musikfest Berlin und im Münchner Gasteig. Das LFCO hat u. a. mit Pierre-Laurent Aimard, Sir George Benjamin, Sylvain Cambreling, Heinz Holliger, Patricia Kopatchinskaja, Susanna Mälkki, Jonathan Nott, Enno Poppe, David Robertson und Tabea Zimmermann zusammengearbeitet und an Produktionen des Luzerner Theaters mitgewirkt

Das Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) war hier erstmals im Sommer 2021 zu erleben. 

Mai 2026