© Manuela Jans/Lucerne Festival
© Manuela Jans/Lucerne Festival

Dieses Orchester geht immer aufs Ganze. Ob Pianissimo oder Fortissimo, Kantilene oder Attacke: Das Lucerne Festival Orchestra reizt die Gegensätze aus und entlockt der Musik zugleich feinste Nuancen.

Im Rahmen ihrer Residenz bei Lucerne Festival Spring (27. – 29. März) setzen die Musiker*innen ihre begeisternden Beethoven-Erkundungen fort: mit der berühmten Sinfonia eroica und der weniger bekannten Vierten Sinfonie unter der Leitung von Chefdirigent Riccardo Chailly und Franz Welser-Möst. Ausserdem treffen sie auf zwei grossartige Solisten: Leif Ove Andsnes spielt Mozarts dramatisches d-Moll-Konzert, der junge Geiger Emmanuel Tjeknavorian gibt mit Mendelssohns hinreissendem Violinkonzert seinen Festival-Einstand.

Das Sommer-Festival (13. August – 13. September) eröffnet Chailly, der seinen Vertrag als Chefdirigent bis 2028 verlängert hat, mit groovenden Werken von Gershwin, Bernstein und Ives – passend zum Festivalthema «American Dreams». Ausserdem setzt er seinen gefeierten Rachmaninow-Zyklus fort. Spätromantische Klanggemälde in Riesenbesetzung gibt es, wenn Klaus Mäkelä Strawinskys Feuervogel und Jakub Hrůša Strauss’ Alpensinfonie dirigieren. Aber das Lucerne Festival Orchestra kann es auch fein und delikat: mit Mozart und Anne-Sophie Mutter, die 2026 ihr sage und schreibe 50. Luzerner Bühnenjubiläum feiert. Ein Orchester für alle Fälle!

Das Lucerne Festival Orchestra bei Spring

Das Lucerne Festival Orchestra bei Summer

Programm 2026