© Manuela Jans/Lucerne Festival
© Manuela Jans/Lucerne Festival

Dieses Orchester geht immer aufs Ganze. Ob Pianissimo oder Fortissimo, Kantilene oder Attacke: Das Lucerne Festival Orchestra reizt die Gegensätze aus und entlockt der Musik zugleich feinste Nuancen.

Das Sommer-Festival (13. August – 13. September) eröffnet Chailly, der seinen Vertrag als Chefdirigent bis 2028 verlängert hat, mit groovenden Werken von Gershwin, Bernstein und Ives – passend zum Festivalthema «American Dreams». Ausserdem setzt er seinen gefeierten Rachmaninow-Zyklus fort. Spätromantische Klanggemälde in Riesenbesetzung gibt es, wenn Klaus Mäkelä Strawinskys Feuervogel und Jakub Hrůša Strauss’ Alpensinfonie dirigieren. Aber das Lucerne Festival Orchestra kann es auch fein und delikat: mit Mozart und Anne-Sophie Mutter, die 2026 ihr sage und schreibe 50. Luzerner Bühnenjubiläum feiert. Ein Orchester für alle Fälle!