Dieses Orchester geht immer aufs Ganze. Ob Pianissimo oder Fortissimo, Kantilene oder Attacke: Das Lucerne Festival Orchestra reizt die Gegensätze aus und entlockt der Musik zugleich feinste Nuancen.
Im Rahmen ihrer Residenz bei Lucerne Festival Spring (27. – 29. März) setzen die Musiker*innen ihre begeisternden Beethoven-Erkundungen fort: mit der berühmten Sinfonia eroica und der weniger bekannten Vierten Sinfonie unter der Leitung von Chefdirigent Riccardo Chailly und Franz Welser-Möst. Ausserdem treffen sie auf zwei grossartige Solisten: Leif Ove Andsnes spielt Mozarts dramatisches d-Moll-Konzert, der junge Geiger Emmanuel Tjeknavorian gibt mit Mendelssohns hinreissendem Violinkonzert seinen Festival-Einstand.
Das Sommer-Festival (13. August – 13. September) eröffnet Chailly, der seinen Vertrag als Chefdirigent bis 2028 verlängert hat, mit groovenden Werken von Gershwin, Bernstein und Ives – passend zum Festivalthema «American Dreams». Ausserdem setzt er seinen gefeierten Rachmaninow-Zyklus fort. Spätromantische Klanggemälde in Riesenbesetzung gibt es, wenn Klaus Mäkelä Strawinskys Feuervogel und Jakub Hrůša Strauss’ Alpensinfonie dirigieren. Aber das Lucerne Festival Orchestra kann es auch fein und delikat: mit Mozart und Anne-Sophie Mutter, die 2026 ihr sage und schreibe 50. Luzerner Bühnenjubiläum feiert. Ein Orchester für alle Fälle!
Lucerne Festival Orchestra | Franz Welser-Möst | Leif Ove Andsnes
Lucerne Festival Orchestra | Riccardo Chailly | Emmanuel Tjeknavorian
Lucerne Festival Orchestra | Klaus Mäkelä | Augustin Hadelich
Lucerne Festival Orchestra | Riccardo Chailly | Lukas Sternath
Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra
Lucerne Festival Orchestra | Jakub Hrůša | Ray Chen
Lucerne Festival Orchestra | Anne-Sophie Mutter