Vita

Mark O’Connor wurde 1961 in Seattle geboren und wuchs in Mountlake Terrace, Washington, auf. Er war Schüler der amerikanischen Fiddle-Legende Benny Thomasson sowie des französischen Jazzgeigers Stéphane Grappelli und hat aus diesen Einflüssen seine eigene Vision einer «American School of String Playing» und einer neuen amerikanischen klassischen Musik entwickelt. Zu seinen Werken zählen u. a. das vielgespielte Fiddle Concerto, die Americana Symphony und The Improvised Violin Concerto. Siebenmal wurde Mark O’Connor von der Country Music Association zum Musiker des Jahres gewählt, ausserdem hat er mehrere nationale Meisterschaften im Fiddle-, Gitarren- und Mandolinenspiel gewonnen. Für die United States Information Agency gab er Konzerte auf sechs Kontinenten. Er spielte vor mehreren US-Präsidenten und wurde schon als Teenager von Ronald Reagan für einen Auftritt ins Weisse Haus eingeladen. Seine Alben The New Nashville Cats (1991) und Appalachian Journey (2000, mit dem Cellisten Yo-Yo Ma und dem Bassisten Edgar Meyer) wurden jeweils mit einem Grammy ausgezeichnet. Mit seiner Frau, der 1991 geborenen Geigerin und Sängerin Maggie O’Connor, tritt er seit 2014 auf – als Duo mit Violine und Fiddle sowie mit Gitarre, Mandoline und Gesang. Zuletzt erschienen die gemeinsamen Alben Life After Life (2024) und A Christmas Duo (2025). Die aus Mark und Maggie O’Connor sowie weiteren Familienmitgliedern bestehende Mark O’Connor Band stieg direkt auf Platz 1 der Bluegrass-Albumcharts des Billboard Magazine ein und gewann gleich mit ihrem Debut-Album Coming Home 2017 einen weiteren Grammy. Mark O’Connor hat mehrere Lehrbücher zur O’Connor-Methode des Geigenspiels veröffentlicht. Unter dem Titel Crossing Bridges: My Journey from Child Prodigy to Fiddler Who Dared the World legte er 2023 seine Memoiren vor. Mark und Maggie O’Connor leben in North Carolina.

Juli 2026