Der deutsch-spanisch-malaysische Geiger Elias David Moncado wurde im Jahr 2000 in Aachen geboren und wuchs in Freiburg/Br. auf. Er begann früh mit dem Violinspiel, wurde mit erst sieben Jahren schon Jungstudent bei Latica Honda-Rosenberg und wechselte ein Jahr später an das Julius-Stern-Institut der Universität der Künste in Berlin. 2016 setzt er die Ausbildung bei Zakhar Bron an der Interlaken Classics Akademie und später bei Pierre Amoyal an der Universität Mozarteum Salzburg fort. Gegenwärtig ist er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung sowie der Fondation Gautier Capuçon und studiert bei Mihaela Martin an der Kronberg Academy. Moncado gewann 2019 den Grand Prix und 10 Sonderpreise beim Internationalen Karol-Lipiński-Wettbewerb in Polen; 2021 siegte er bei der Valsesia Musica Competition und beim Vladimir-Spivakov-Wettbewerb. Anne-Sophie Mutter bezeichnete ihn als «eines der grössten Talente seiner Generation». Moncado trat bereits beim Schleswig-Holstein und beim Rheingau Musik Festival, beim Menuhin Festival Gstaad, beim Kissinger Sommer und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auf. Er konzertierte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Sinfonieorchester, dem Museumsorchester Frankfurt, dem Orchestre national d’Île de France und dem Sendai Philharmonic Orchestra in Japan. Konzerte mit dem Ensemble Mutter’s Virtuosi führten ihn in den Wiener Musikverein, die Berliner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt, die Philharmonie Luxembourg und die Roy Thomson Hall in Toronto. In der vergangenen Saison stellte er sich in der New Yorker Carnegie Hall und im Pariser Théâtre des Champs-Elysées vor. 2022 veröffentlichte Moncado seine Debut-CD mit Werken von Paul Hindemith, Francis Poulenc und Béla Bartók. Im Juni 2026 kam das Album Heritage bei Warner Classics heraus, das auch drei Werke seines Luzerner Debut-Programms enthält.
Juli 2026