Das 1805 gegründete Luzerner Sinfonieorchester, das älteste Orchester der Schweiz, ist als Residenzorchester im KKL Luzern zuhause. Neben seinen dortigen Konzertreihen gestaltet es die Opernproduktionen am Luzerner Theater und seit 2022 das Klavierfestival «Le piano symphonique». Nicht nur das klassisch-romantische Repertoire prägt den Spielplan, auch Raritäten und zeitgenössische Werke werden aufgeführt. So gingen etwa Kompositionsaufträge an Sofia Gubaidulina, Dieter Ammann, Rodion Schtschedrin, Thomas Adès und Wolfgang Rihm. Seit 2021 steht Michael Sanderling an der Spitze des Orchesters; seinen Vertrag hat er vorzeitig bis 2029 verlängert. Als Gäste am Pult sind 2026/27 u. a. Bar Avni, Aurel Dawidiuk, Maxime Pascal, Daniele Rustioni und Duncan Ward zu erleben; Martha Argerich, Gautier Capuçon, Vilde Frang, Janine Jansen, Daniel Lozakovich und Timothy Ridout gehören zu den illustren Solist*innen. Ein Saisonschwerpunkt gilt dem Schaffen Beethovens zu dessen 200. Todestag. Regelmässig geht das Orchester auf Gastspielreisen: Im Sommer 2026 führte eine Tournee nach Südkorea, in der kommenden Saison sind Auftritte in Italien und den Niederlanden geplant. Zahlreiche, teils preisgekrönte Einspielungen dokumentieren seine Arbeit. Das Luzerner Sinfonieorchester ist seit 2021 im Orchesterhaus auf dem Kampus Südpol zuhause, unterhält eine eigene Orchesterakademie, fördert mit der Reihe «Rising Stars» den Nachwuchs und bietet ein umfassendes Vermittlungsprogramm an, das 2018 mit dem «Junge Ohren Preis» ausgezeichnet wurde. 2023 erhielt das Orchester den Europäischen Kulturpreis «yœurope Award».
Debut bei Lucerne Festival (IMF) am 23. August 1993 mit Werken von Schnittke unter Vladimir Kiradjiev.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sinfonieorchester.ch.
Mai 2026