Les Arts Florissants

Das Ensemble Les Arts Florissants wurde 1979 gegründet: Sein Name geht auf eine Oper von Marc-Antoine Charpentier zurück. Künstlerischer Leiter ist seit Anbeginn der Cembalist und Dirigent William Christie; ihm steht Paul Agnew zur Seite, der 2019 zum Musikalischen Ko-Direktor ernannt wurde. Aus den Schatzkammern der Bibliothèque nationale de France hat das Ensemble zahlreiche in Vergessenheit geratene Werke zutage gefördert und ins Repertoire zurückgebracht — nicht allein Kompositionen des französischen Grand Siècle, sondern der gesamten europäischen Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Seit ihrem Operndebut mit Lullys Atys, das 1987 an der Opéra Comique in Paris erfolgte, haben sich Les Arts Florissants intensiv dem Musiktheater verschrieben. Sie absolvieren jede Saison rund 100 Auftritte, vor allem in der Pariser Philharmonie, aber auch am Théâtre de Caen, an der Pariser Opéra Comique, am Théâtre des Champs-Elysées und in Schloss Versailles; überdies gastieren sie regelmässig in New York, London, Edinburgh, Brüssel, Wien, Salzburg, Madrid, Barcelona und Moskau. Seit 2012 gestaltet das Ensemble das Festival «Dans les Jardins de William Christie». Mit der Gesangsakademie «Le Jardin des Voix» und dem Programm «The Arts Flo Juniors» widmet es sich dem hochbegabten musikalischen Nachwuchs. Les Arts Florissants werden vom französischen Staat, von der Direction régionale des affaires culturelles des Pays de la Loire, vom Département de la Vendée und der Region Pays de la Loire unterstützt. Es ist Residenzensemble der Pariser Philharmonie und wurde zum «Centre Culturel de Rencontre» ernannt. The Selz Foundation und die American Friends of Les Arts Florissants sind Hauptsponsoren.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 27. August 1996 mit Werken von Sigismondo d’India und Claudio Monteverdi unter der Leitung von William Christie.

Juli 2021