Das Freiburger Barockorchester (FBO), das 1987 von Absolvent*innen der Hochschule für Musik in Freiburg/Br. gegründet wurde, widmet sich einem breiten Repertoire vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Leidenschaft, Authentizität und Spielfreude bilden seine künstlerischen Maximen. Mit rund 100 Konzerten jährlich ist es auf den bedeutenden Bühnen der Welt zu erleben: von der Hamburger Elbphilharmonie über den Wiener Musikverein bis zum Lincoln Center in New York, von den Salzburger Festspielen bis zum Rheingau Musik Festival. In Freiburg, Stuttgart und Berlin führt das Orchester eigene Konzertreihen durch. Geleitet wird es von seiner Konzertmeisterin Cecilia Bernardini und ihrem Kollegen Gottfried von der Goltz. Bei grösseren Projekten wirkt das Ensemble mit international renommierten Künstler*innen wie dem Pianisten Kristian Bezuidenhout als Principal Guest Director, den Dirigenten Pablo Heras-Casado, René Jacobs und Sir Simon Rattle oder der Geigerin Isabelle Faust zusammen. Mehr als 130 vielfach preisgekrönte CD-Produktionen dokumentieren die künstlerische Arbeit. Immer wieder wendet sich das Freiburger Barockorchester auch dem Musiktheater zu. 2025/26 präsentierte es bei den Karlsruher Händel-Festspielen Händels Tamerlano unter der Leitung von René Jacobs. Ebenfalls mit Jacobs ging es auf Europatournee und brachte Vivaldis Il Giustino zur Aufführung. Mit dem Cellisten Nicholas Altstaedt gestaltete das FBO Konzerte mit Werken der Wiener Klassik, und mit dem belgischen Vokalensemble Vox Luminis interpretierte es Hochzeitskantaten aus der weitverzweigten Komponistenfamilie Bach.
Debut bei Lucerne Festival (IMF) am 19. März 1997 mit d’Astorgas Stabat mater und Lottis Requiem unter Leitung von Thomas Hengelbrock.
März 2026