Jessie Cox, Schweizer mit Wurzeln in Trinidad und Tobago, promovierte an der New Yorker Columbia University und ist Assistenzprofessor für Musik an der Harvard University. Als Komponist, Schlagzeuger und Wissenschaftler beschäftigt er sich mit Fragen an der Schnittstelle von Black Studies, Musik- und Klangforschung sowie kritischer Theorie. Seine Monografie Sounds of Black Switzerland: Blackness, Music, and Unthought Voices (2025) untersucht, wie experimentelle musikalische Praktiken und das Nachdenken über «Blackness» alternative Diskurse eröffnen können. Cox’ künstlerisches Spektrum reicht von avantgardistischer klassischer Musik über experimentellen Jazz bis zur Klangkunst. Er hat mit dem Sun Ra Arkestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem Klangforum Wien sowie mit Festivals wie Wien Modern, Lucerne Festival, der Berliner MaerzMusik, Ultima in Oslo oder der Opera Omaha zusammengearbeitet.
Juli 2026