Stanley Dodds

conductor

Der Geiger und Dirigent Stanley Dodds, 1970 im kanadischen Edmonton geboren, wuchs in Australien auf, wo er im Alter von vier Jahren seinen ersten Violin- und Klavierunterricht erhielt. Als 15-Jähriger zog er nach Europa, um seine Ausbildung am Musikgymnasium und am Brucknerkonservatorium in Linz fortzusetzen. Danach studierte er Violine und Dirigieren an der Hochschule Luzern – Musik und absolvierte 1993/94 die Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker, die ihn anschliessend fest engagierten. Bis heute ist er Mitglied dieses Orchesters, für das er auch als Medienvorstand tätig ist, mit einer Zuständigkeit für Medienrechte und die Entwicklung von digitalen Plattformen. Als Dirigent wurde Stanley Dodds vor allem von Jorma Panula geprägt, bei dem er zahlreiche Kurse absolvierte. Auch von Claudio Abbado und Sir Simon Rattle, dem er mehrfach assistierte, erhielt er wichtige Impulse. Er dirigiert verschiedene Ensembles und Kammerorchester aus den Reihen der Berliner Philharmoniker und arbeitet dabei mit prominenten Solisten wie Christine Schäfer, Anna Prohaska, Katarina Karnéus oder Michael Nagy zusammen. Vor allem aber ist Dodds seit 2014 Chefdirigent des Sinfonie Orchesters Berlin, mit dem er einen jährlichen Konzertzyklus in der Philharmonie durchführt. 2017/18 steht die Aufführung aller Beethoven-Sinfonien, -Konzerte und -Ouvertüren auf dem Programm. Als Gast leitete er das Australian World Orchestra, das Melbourne, das Canberra und das Tasmanian Symphony Orchestra, das Sendai Philharmonic und das Beijing Symphony Orchestra, das Istanbul State Symphony Orchestra, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, die Hamburger Symphoniker und das Orchestra I Pomeriggi Musicali in Mailand. Besonders am Herzen liegt ihm die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Amateuren, mit denen er regelmässig Konzertprojekte durchführt

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 29. August 1993 unter Rudolf Baumgartner mit Vivaldis Konzert für vier Violinen RV 550.

November 2017