Oslo Philharmonic Orchestra

Die Wurzeln des Oslo Philharmonic Orchestra reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, bis zu Edvard Grieg, der 1871 zu den Gründervätern und ersten Dirigenten der «Christiania Musikerforening» gehörte, wie das Orchester zunächst hiess. Seit 1919 firmiert es unter seinem heutigen Namen. Jedes Jahr finden sechzig bis siebzig Sinfoniekonzerte in der Oslo Concert Hall statt, die von international renommierten Dirigenten und Solisten gestaltet werden. Mariss Jansons, der von 1979 bis 2002 als Chefdirigent amtierte, führte das Oslo Philharmonic Orchestra zu Weltruhm und leitete es bei Gastspielen in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Ihm folgte André Previn, der vier Jahre lang die Chefposition innehatte, bevor Jukka-Pekka Saraste 2006 zum neuen Musikdirektor ernannt wurde. In den ersten gemeinsamen Spielzeiten hat Saraste mit dem Orchester bereits in Deutschland, Italien, Finnland, Schweden, Österreich und den Niederlanden konzertiert. Einladungen zu den wichtigsten internationalen Festivals – nach Edinburgh, Salzburg, Luzern oder zu den BBC Proms – stehen beim Oslo Philharmonic Orchestra ebenso regelmässig auf der Agenda wie Aufnahmen im Plattenstudio. Die aktuelle Diskographie umfasst mehr als siebzig Einspielungen mit einem Repertoire von der Romantik bis zur Gegenwart, die u. a. mit dem Grand Prix du Disque, dem Diapason d’Or und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Besondere Beachtung fand in den achtziger Jahren ein legendärer Tschaikowsky-Zyklus; unter den jüngsten Veröffentlichungen seien die Gesamteinspielungen der Sinfonien von Mahler und Brahms, Cellokonzerte von Elgar und Walton mit Daniel Müller-Schott und Tschaikowskys Violinkonzert mit Frank Peter Zimmermann hervorgehoben. Seit 1990 ist Hydro exklusiver Sponsor des Oslo Philharmonic Orchestra.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1993 mit Werken von Schnittke, Dvorák und Schostakowitsch unter der Leitung von Mariss Jansons.

April 2009