Nona Javakhidze

mezzo-soprano

Die georgische Mezzosopranistin Nona Javakhidze absolvierte ihre Gesangsausbildung am Konservatorium von Tiflis, wo sie auch Klavier und Musiktheorie studierte, mit Auszeichnung. Nach ersten Engagements als Amneris in Aida, als Emilia in Otello und als Principessa di Bouillon in Cileas Adriana Lecouvreur vervollkommnete sie ihre Fähigkeiten, unterstützt durch ein Stipendium der französischen Regierung, in Paris. 1999 wurde sie mit dem Ersten Preis der École Normale de Musique ausgezeichnet und trat in ihrem Heimatland an der Seite von Renato Bruson in Verdis Rigoletto und Otello auf. Es folgten Einladungen an die Opéra National de Bordeaux, wo sie u. a. die Federica in Luisa Miller und die Dunjascha in Rimsky-Korsakows Zarenbraut gestaltete, sowie ans Grand Théâtre in Genève, wo sie in Luciano Berios Un re in ascolto mitwirkte. An der Opéra national de Paris war Nona Javakhidze in Die Frau ohne Schatten, Rusalka, Otello, Parsifal und Eugen Onegin zu erleben. Weitere Auftritte führten sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, nach Marseille, Montpellier, Nantes, Nizza, Orange und Tours. Ihr Repertoire umfasst die grossen Partien des italienischen, des französischen und des russischen Mezzofachs, darunter Bizets Carmen, Suzuki in Madama Butterfly und Eboli in Don Carlo. Als Konzertsängerin hat Nona Javakhidze u. a. die Stabat-Mater-Vertonungen von Rossini und Szymanowski, Verdis Requiem sowie Beethovens Neunte Sinfonie interpretiert.