Marius Brenciu

tenor

Aus dem rumänischen Braşov stammt der Tenor Marius Brenciu, der an der Bukarester Musikuniversität studierte und seine Laufbahn mit zahlreichen Auszeichnungen antreten konnte: Noch während seiner Ausbildung gewann er den «Concorso Julian Gayarre» in Pamplona und den rumänischen Enescu-Wettbewerb, im Jahr 2000 wurden ihm zwei Preise beim «Concours Reine Elisabeth» in Brüssel verliehen, und 2001 ging er sowohl aus den New Yorker «Young Concert Artists Auditions» als auch aus der BBC-Konkurrenz «Singer of the World» als Sieger hervor. Schon 1997 hatte er als Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni seinen Bühneneinstand gegeben. Heute zählen Rollen wie Mozarts Idomeneo und Tito, Rossinis Almaviva, Donizettis Edgardo und Nemorino, Verdis Alfredo, Macduff und Adorno oder Puccinis Rodolfo zu seinem Repertoire. Eine seiner Paradepartien ist der Lensky in Tschaikowskys Eugen Onegin, mit dem sich Marius Brenciu an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, am Opernhaus Zürich, an der New Israeli Opera in Tel Aviv sowie in Lyon, Tokio, Toulouse und Lissabon vorstellte. 2008 debutierte er als Prunier in Puccinis La Rondine an der New Yorker Metropolitan Opera und gastierte anschliessend mit dieser Rolle auch an der Opéra National de Paris. Marius Brenciu hat mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Herbert Blomstedt, Valery Gergiev, Kirill Petrenko, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Kent Nagano und Seiji Ozawa zusammengearbeitet. Als Liedsänger trat er u. a. im Londoner St. John’s Square, beim Edinburgh Festival und an der «Koninklijke Liedertafel» in den Niederlanden auf. Unter Leitung von Lawrence Foster hat er Enescus Vox Maris auf CD eingespielt.

Mit der Aufführung am 16. April 2011 debutiert Marius Brenciu bei LUCERNE FESTIVAL.

7. Dezember 2010