Dover Quartet

Das Dover Quartet wurde 2008 von vier neunzehnjährigen Studenten am Curtis Institute of Music in Philadelphia gegründet: von den beiden Geigern Joel Link und Bryan Lee, der Bratschistin Milena Pajaro-van de Stadt und dem Cellisten Camden Shaw. Benannt haben sie sich nach dem Stück Dover Beach für Bariton und Streichquartett von Samuel Barber, einem der berühmtesten Absolventen des Curtis Institute. Zu ihren Lehrern zählten anerkannte Kammermusiker wie Shmuel Ashkenazi, Arnold Steinhardt, Joseph Silverstein und Peter Wiley. Bereits 2010 gewann das Dover Quartet den «Fischoff Grand Prize» im amerikanischen Indiana, 2013 gingen sie aus der renommierten «Banff International String Quartet Competition» als Sieger hervor und erhielten dort ausserdem drei Sonderpreise. Bei einer anschliessenden Preisträgertournee konnten sie sich mit Konzerten u. a. in Berlin, Düsseldorf, Bremen, Nürnberg und Hamburg auch in Europa vorstellen. In der Saison 2014/15 gab das Dover Quartet mehr als hundert Konzerte in Nord- und Südamerika sowie in Europa, darunter Auftritte im Kennedy Center in Washington, bei den Schneider Concerts in New York City, in der Londoner Wigmore Hall, auf Schloss Eszterháza, in Prag und Genf, bei den Dresdner Musikfestspielen und den Schwetzinger Festspielen. Im Spätsommer und Frühherbst 2015 sowie Anfang 2016 sind weitere Europareisen geplant, die das Ensemble auch nach Leipzig, Frankfurt, Berlin, London und in die Pariser Cité de la Musique führen werden. Zu den kammermusikalischen Partnern des Quartetts gehören die Pianisten André Watts, Anne-Marie McDermott und Jon Kimura Parker, die Geiger Roberto Díaz und Cynthia Phelps sowie das Pacifica Quartet. Das Dover Quartet ist Mitglied der Initiative «Music for Food», die sich dem Kampf gegen den Hunger verschrieben hat.

August 2015