Dmitry Smirnov

violin

Dmitry Smirnov wurde 1994 in St. Petersburg in eine Musikerfamilie geboren und erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht von den Eltern. Ab 2001 studierte er an der Spezialschule des Staatlichen Konservatoriums St. Petersburg, anschliessend an der Haute École de Musique in Lausanne bei Pavel Vernikov und an der Musik-Akademie Basel bei Rainer Schmidt. Überdies nahm er an Meisterkursen u. a. von Irvine Arditti, Vadim Gluzman und Gábor Takács-Nagy teil. Dmitry Smirnov wurde vielfach ausgezeichnet, so mit Ersten Preisen beim Moskauer Oistrach-Wettbewerb (2006), beim Tibor-Varga-Wettbewerb (2015) und beim Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne (2017), mit dem Zweiten Preis beim Internationalen Yehudi-Menuhin-Wettbewerb (2008) sowie 2018 gleich dreifach beim Concours international Long-Thibaud-Crespin, darunter der Kritikerpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik. Smirnov, seit 2011 Solist im St. Petersburger Haus der Musik, ist bereits in der New Yorker Carnegie Hall, in der Londoner Wigmore Hall, in der Nikkei Hall in Tokio, im Konzerthaus Berlin, bei den Salzburger Festspielen sowie im Mariinsky-Konzertsaal aufgetreten. Er gastierte mit Werken von Haydn und Mozart bis Bernstein und Lloyd Webber u. a. beim Philharmonischen Orchester Moskau unter Vladimir Fedoseyev, beim Moskauer Ensemble Questa Musica, bei den Festival Strings Lucerne und beim Sinfonieorchester Basel, hat mit Heinz Holliger und Giovanni Antonini zusammengearbeitet und wurde von Sol Gabetta zu ihrem «SOLsberg»-Festival eingeladen. 2018 gründete Dmitry Smirnov in Basel sein eigenes Ensemble Camerata Rhein. 2019 debutierte er mit einem Rezital beim Menuhin Festival in Gstaad, im Frühling 2021 gab er seinen Einstand bei LuganoMusica. Gerade ist seine erste CD mit Werken von Bach, Bartók und Schneeberger erschienen. Dmitry Smirnov spielt eine Violine von Philipp Bonhoeffer (2018).

Juli 2021