Andreas Groethuysen

piano

1985 entschlossen sich die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen zum gemeinsamen Spiel als Klavierduo. Dabei ging es ihnen auch darum, der lange Zeit vernachlässigten Besetzung von zwei Pianisten – ob an zwei Klavieren oder vierhändig an einem Instrument – neue Impulse zu verleihen. Im Zuge ihrer Arbeit gelang es den beiden, neben zentralen Werken der Literatur auch viele zu Unrecht vernachlässigte Schätze des Repertoires wieder zur Geltung zu bringen. Konzerte führten das Duo Tal & Groethuysen bald in die bedeutenden Musikzentren Europas, darunter der Wiener Musikverein, die Berliner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt, das Leipziger Gewandhaus, das Concertgebouw Amsterdam, die Zürcher Tonhalle, die Londoner Wigmore Hall oder das Teatro alla Scala in Mailand. Sie traten bei den Salzburger Festspielen und der Mozartwoche auf, beim Festival in La Roque d’Anthéron und beim Klavier-Festival Ruhr, aber auch in Amerika (so in der Frick Collection New York) und Asien (beim Hongkong Arts Festival und in der Forbidden City Concert Hall Peking) waren sie zu Gast. Yaara Tal und Andreas Groethuysen nahmen zahlreiche CDs auf und präsentierten dabei Werke von Carl Czerny, Max Reger, Felix Mendelssohn, Richard Wagner Charles Koechlin sowie Robert Schumann in Ersteinspielungen. Besondere Schwerpunkte bildeten die Gesamtaufnahmen des vierhändigen Werks von Franz Schubert, die mit dem «Cannes Classical Award» ausgezeichnet wurde, und von Mozarts Schaffen für zwei Pianisten. Allein fünfmal wurde das Duo, das eine absolute Homogenität im Spiel mit Spontaneität verbindet, mit dem «ECHO Klassik» prämiert, gar neunmal erhielten sie den «Preis der deutschen Schallplattenkritik», so zuletzt für ihre jüngste Einspielung mit Wagner-Bearbeitung für zwei Klaviere, die unter dem Titel Götterdämmerung 2013 erschien.

Debut des Klavierduos bei Tal & Groethuysen bei LUCERNE FESTIVAL am 28. November 2010 mit Bachs Goldberg-Variationen in der Bearbeitung von Josef Rheinberger und Max Reger.

Februar 2014