Tamara Stefanovich

Klavier

Die Pianistin Tamara Stefanovich, geboren 1973 in Belgrad, trat bereits als Siebenjährige öffentlich auf und war mit 13 Jahren die jüngste Studentin an der Universität Belgrad. Nach dem Diplom setzte sie ihre Ausbildung bei Claude Frank am Curtis Institute of Music in Philadelphia und bei Pierre-Laurent Aimard an der Kölner Musikhochschule fort. Tamara Stefanovich interpretiert ein breites Repertoire und ist regelmässig bei den Festivals in Salzburg, La Roque d’Anthéron und Ravenna sowie in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt zu Gast, darunter die New Yorker Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie, die Suntory Hall in Tokio und die Londoner Wigmore Hall. Sie hat mit dem Cleveland, dem Chicago und dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic, den Bamberger Symphonikern und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie mit Komponisten wie Pierre Boulez, Peter Eötvös und György Kurtág zusammengearbeitet. In der Saison 2017/18 debutierte sie beim Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, unternahm eine Europatournee mit dem Gustav Mahler Jugendorchester unter Vladimir Jurowski und war mit dem National Youth Orchestra of Great Britain bei den BBC Proms, in Aldeburgh und in Birmingham zu hören. Rezitale führten sie ins Amsterdamer Muziekgebouw, ins Londoner Southbank Center, zum Edinburgh Festival, nach Monte-Carlo und zum Klavier-Festival Ruhr. Tamara Stefanovich leitet regelmässig interdisziplinäre Education-Projekte im Londoner Barbican Centre, sowie in der Kölner Philharmonie und hat in Zusammenarbeit mit dem Klavier-Festival Ruhr ein interaktives Online-Angebot zu Boulez’ Notations entwickelt. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen dokumentieren ihr Schaffen. Zuletzt erschienen ihre Einspielung des Klavierkonzerts von Hans Abrahamsen mit dem WDR Sinfonieorchester sowie Konzerte von Kurtág mit dem Asko|Schönberg Ensemble unter Reinbert de Leeuw.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 11. September 2005; Tamara Stefanovich interpretierte gemeinsam mit Pierre-Laurent Aimard Werke von Pierre Boulez.

Juli 2018