Sol Gabetta

Violoncello

Die Cellistin Sol Gabetta, «artiste étoile» beim Sommer-Festival 2018, wurde 1981 als Tochter französisch-russischer Eltern im argentinischen Córdoba geboren. Sie studierte an der Escuela Superior de Música Reina Sofia in Madrid, bei Ivan Monighetti an der Musik-Akademie Basel und bei David Geringas an der Musikhochschule «Hanns Eisler» in Berlin. 2004 gewann sie den «Credit Suisse Young Artist Award», der ihr das Debut mit den Wiener Philharmonikern bei LUCERNE FESTIVAL ermöglichte. Seither arbeitet sie mit Klangkörpern wie dem Orchestre national de France und dem Orchestre de Paris, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Los Angeles und dem London Philharmonic, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und dem Philharmonia Orchestra zusammen. 2014 feierte Sol Gabetta ihren Einstand bei den Berliner Philharmonikern, als sie unter Leitung von Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen Baden-Baden auftrat. Im Frühjahr 2018 konzertierte sie bei den Salzburger Osterfestspielen mit der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann; dort erhielt sie auch den Herbert-von-Karajan-Musikpreis. Kurz danach war sie mit den Wiener Philharmonikern und dem Elgar-Konzert im Musikverein zu hören. Im Herbst 2017 veröffentlichte Sol Gabetta gemeinsam mit Cecilia Bartoli und ihrer Cappella Gabetta das Album Dolce Duello mit barocken Werken, das einen «Wettstreit» zwischen Cello und Mezzosopran eröffnet. Dieses Projekt präsentierten die beiden auch auf einer grossen Europatournee. Sol Gabetta ist eine passionierte Kammermusikerin und veranstaltet in der Klosterkirche Olsberg seit 2006 ihr eigenes Festival «SOLsberg». Bereits viermal erhielt sie für ihre CDs den «Echo Klassik». Sie spielt ein Violoncello von Matteo Goffriller (um 1730) und, im barocken Repertoire, ein Instrument von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1759.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 29. August 2001 mit Werken von Penderecki, Schubert, Vasks und Tschaikowsky.

Juli 2018