Schumann Quartett

Das Schumann Quartett wurde 2007 in Köln gegründet. Es setzt sich aus den Brüdern Erik, Ken und Mark Schumann zusammen, die aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie stammen; 2012 stiess die estnische Bratschistin Liisa Randalu als vierte im Bunde dazu. Geprägt wurde das Ensemble durch das Studium beim Alban Berg Quartett und vor allem bei dessen Primarius Günter Pichler; wichtige Impulse gaben auch das Cherubini Quartett, der Pianist Menahem Pressler und der Geiger und Pädagoge Eberhard Feltz. 2012 gewann das Schumann Quartett den Wettbewerb «Schubert und die Musik der Moderne» in Graz, 2013 siegte es beim renommierten «Concours de Bordeaux». Seither konzertiert das Quartett in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Seit 2016 ist es für drei Jahre «in residence» bei der Chamber Music Society im Lincoln Center New York; dort präsentierte es im vergangenen Dezember ein Barber-Brahms- und im Februar ein Mendelssohn-Programm. Im Juni 2017 gingen die Vier auf Japan-Tournee mit Stationen in Tokio, Nagoya, Hamamatsu, Osaka und Akita. Ausserdem gastierten sie in der vergangenen Saison in Zürich, München, Rotterdam, Madrid und London, bei den Dresdener Musikfestspielen, der Bachwoche Ansbach und den Schwetzinger Festspielen. In erweiterter Formation arbeitet das Schumann Quartett mit Kollegen wie der Klarinettistin Sabine Meyer, dem Oboisten Albrecht Mayer, den Bratschisten Diemut Poppen und Nils Mönkemeyer oder dem Cellisten Nicolas Altstaedt zusammen. Für ihre CD mit Quartetten von Mozart, Ives und Verdi wurden die «Schumanns» 2016 als «Best Newcomer» mit dem «BBC Music Magazine Award» ausgezeichnet. Mit ihrem jüngsten Album Landscapes, das im März 2017 erschien, spüren sie den eigenen Wurzeln nach und interpretieren Werke von Haydn, Bartók, Takemitsu und Pärt.

April 2017