Festival Strings Lucerne

Die Festival Strings Lucerne, die 1956 von Rudolf Baumgartner und Wolfgang Schneiderhan gegründet wurden, sind LUCERNE FESTIVAL mit alljährlichen Auftritten verbunden. Die Stammbesetzung um den Konzertmeister und Künstlerischen Leiter Daniel Dodds besteht aus siebzehn Streichersolisten und einem Cembalisten, kann aber bis zu einem 60-köpfigen Orchester erweitert werden, das auch sinfonisches Repertoire zur Aufführung bringt. Ihre besondere Klangkultur verdanken die «Strings» zum einen den Meisterinstrumenten aus den legendären Cremoneser Werkstätten Stradivari, Guarneri und Amati, die sich im Besitz des Ensembles befinden, zum anderen ihrer grossen Aufführungstradition. Denn von Anbeginn prägte die Zusammenarbeit mit prominenten Solisten das Profil des Ensembles. Yehudi Menuhin, David Oistrach, Pablo Casals, Wilhelm Kempff und Clara Haskil waren in seinen Konzerten zu hören, und auch heutige Stars wie Anne-Sophie Mutter, Mischa Maisky, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Rudolf Buchbinder, Martin Grubinger, Vilde Frang sowie Re-naud und Gautier Capuçon zählen zu den musikalischen Partnern. Neben ihrer eigenen Luzerner Konzertreihe konzertieren die Festival Strings Lucerne auch regelmässig im Ausland: In der Saison 2019/20 stehen neben drei Deutschland-Tourneen Gastspiele in Italien, Slowenien und England sowie, gemeinsam mit der Geigerin Midori, eine Reise nach Hongkong, Singapur, China und Korea auf dem Programm. Das Repertoire der «Strings» erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik; mehr als hundert Werke, darunter Kompositionen von Jean Françaix, Frank Martin, Bohuslav Martinů, Iannis Xenakis und Krzysztof Penderecki, haben sie bis heute uraufgeführt. Regelmässig veröffentlicht das Ensemble CD-Einspielungen; zuletzt erschien eine Aufnahme dreier Mozart-Violinkonzerte mit Arabella Steinbacher.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1956 mit Werken von Corelli, Purcell, Bach und Pergolesi.

Oktober 2019