Festival Strings Lucerne

Die Festival Strings Lucerne, die 1956 von Rudolf Baumgartner und Wolfgang Schneiderhan gegründet wurden, sind LUCERNE FESTIVAL mit alljährlichen Auftritten verbunden. Die Stammbesetzung um den Konzertmeister und Künstlerischen Leiter Daniel Dodds besteht aus siebzehn Streichersolisten und einem Cembalisten, kann aber bis zu einem 60-köpfigen Orchester erweitert werden, das auch sinfonisches Repertoire zur Aufführung bringt. Ihre besondere Klangkultur verdanken die «Strings» zum einen den Meisterinstrumenten aus den legendären Cremoneser Werkstätten Stradivari, Guarneri und Amati, die sich im Besitz des Ensembles befinden, zum anderen ihrer grossen Aufführungstradition. Denn von Anbeginn prägte die Zusammenarbeit mit prominenten Solisten das Profil des Ensembles. Yehudi Menuhin, David Oistrach, Pablo Casals, Wilhelm Kempff und Clara Haskil waren in seinen Konzerten zu hören, und auch heutige Stars wie Anne-Sophie Mutter, Mischa Maisky, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov sowie Renaud und Gautier Capuçon zählen zu den musikalischen Partnern. In der Saison 2016/17 konzertierten die Festival Strings Lucerne u. a. mit Nicolas Altstaedt, Vilde Frang, Sergei Nakariakov, Julian Rachlin und Arabella Steinbacher. Gastspiele führten sie in den vergangenen Spielzeiten in die USA und nach Südamerika, nach Japan, Südkorea, China und Russland. Im Sommer 2017 traten die «Strings» bereits in der neuen Hamburger Elbphilharmonie auf (als erstes Schweizer Orchester) und gastierten beim Würzburger Mozartfest sowie beim Rheingau Musik Festival. Ihr Repertoire erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik; so gab es im Januar 2017 eine zweiteilige Hommage an Sofia Gubaidulina. Regelmässig veröffentlicht das Ensemble CD-Einspielungen; zuletzt erschien eine Aufnahme dreier Mozart-Violinkonzerte mit Arabella Steinbacher.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1956 mit Werken von Corelli, Purcell, Bach und Pergolesi.

April 2017