Chamber Orchestra of Europe

Das Chamber Orchestra of Europe (COE) wurde im Jahr 1981 von einer Gruppe junger Musikerinnen und Musiker gegründet, die sich im European Union Youth Orchestra kennengelernt hatten. Heute umfasst die Stammbesetzung des frei finanzierten Ensembles rund 60 Mitglieder: Sie vereint Solisten und Stimmführer internationaler Klangkörper, renommierte Kam-mermusiker und Musikprofessoren. Von Beginn an prägte die Kooperation mit bedeutenden Dirigenten und Solisten das Profil. In den ersten Jahren war vor allem Claudio Abbado ein wichtiger Mentor: Er präsentierte mit dem COE auch szenische Werke wie Rossinis Il viaggio a Reims und Il barbiere di Siviglia oder Mozarts Figaro und Don Giovanni. Mit Aufführungen und der Einspielung aller Beethoven-Sinfonien sowie durch Opernproduktionen bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und der styriarte setzte auch Nikolaus Harnoncourt Akzente. Heute arbeitet das COE eng mit Bernard Haitink, Yannick Nézet-Séguin und Sir András Schiff zusammen, die allesamt Ehrenmitglieder des Orchesters sind. In der Saison 2018/19 standen zudem Auftritte mit Robin Ticciati, Leonidas Kavakos, Nikolaj Szeps-Znaider und Pierre-Laurent Aimard auf dem Programm; mit Sir Antonio Pappano und Janine Jansen absolvierte das Ensemble im Mai und Juni 2019 eine Tour durch Deutschland, die Niederlande und Italien. Ab der Saison 2021/22 wird das COE als «orchestra-in-residence» im neuen Casals Forum der Kronberg Academy wirken. Mehr als 250 Werke hat das Orchester aufgenommen; seine CDs wurden mit über 60 internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter der «Grammy», der «Record of the Year»-Award von Gramophone und der MIDEM «Classical Download Award». Zuletzt erschienen im Januar 2019 Schumanns Klavier- und Cellokonzert mit Martha Argerich, Gautier Capuçon und Bernard Haitink sowie im Sommer Mozarts Zauberflöte, dirigiert von Yannick Nézet-Séguin.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 21. August 1986 mit Werken von Prokofjew, Mendelssohn und Brahms unter Claudio Abbado. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.coeurope.org.

August 2019