Budapest Festival Orchestra

In diesem Jahr feiert das Budapest Festival Orchestra, das 1983 von Iván Fischer und Zoltán Kocsis gegründet wurde, seinen 30. Geburtstag. Schon früh arbeiteten zahlreiche renommierte Dirigenten und Solisten mit dem Orchester zusammen, so etwa Georg Solti, der bis zu seinem Tod im Herbst 1997 als Principal Guest Conductor amtierte, Sándor Végh und András Schiff, die Geiger Yehudi Menuhin, Pinchas Zukerman und Gidon Kremer oder die Pianisten Radu Lupu und Richard Goode. Rund vierzig Konzerte gibt das Budapest Festival Orchestra pro Saison in seinem Heimatland; im September findet jährlich im Budapester Kunstpalast ein Mahler-Fest statt, im Februar gestaltet das Orchester dann jeweils einen «Konzert-Marathon», der das Œuvre eines bestimmten Komponisten in den Brennpunkt rückt. Das Budapest Festival Orchestra, das seit 1992 als unabhängige Stiftung geführt wird, ist regelmässiger Gast bei wichtigen Festivals und in den grossen Musikmetropolen. Es trat bei den Salzburger Festspielen auf, im Wiener Konzerthaus und im Musikverein, in der New Yorker Carnegie Hall und in der Hollywood Bowl in Los Angeles, bei den BBC Proms in London, beim Maggio Musicale in Florenz und beim Prager Frühling. Im August 2013 präsentierte sich das Orchester mit einer Produktion von Mozarts Figaro, die Iván Fischer inszenierte und dirigierte, beim New Yorker Mostly Mozart Festival, wo 2011 bereits der Don Giovanni auf dem Programm stand. Neben Auftritten in europäischen Metropolen wie Turin, Paris, Genf, Hamburg, Amsterdam und München reisen die Musikerinnen und Musiker in der Saison 2013/14 auch zu mehreren Konzerten nach China und Taiwan. Mit den «Cocoa Concerts» unterhält das Budapest Festival Orchestra eine erfolgreiche Reihe für Kinder; Teens und Twens lädt es regelmässig zu Mitternachtskonzerten ein.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1986 mit Werken von Franz Liszt und Franz Schubert.

Juli 2013