Basler Madrigalisten

Die Basler Madrigalisten wurden 1978 als eines der ersten professionellen Vokalensembles der Schweiz von Fritz Näf an der Scola Cantorum Basiliensis gegründet und stehen seit 2013 unter der künstlerischen Leitung von Raphael Immoos. Sie interpretieren ein weitgefächertes Repertoire von der Renaissance bis zur Gegenwart. Das in wechselnder Besetzungsstärke – von Kleinstformationen bis zum Kammerchor – auftretende Ensemble ist auf die Aufführung zeitgenössischer Musik spezialisiert und hat Werke u. a. von Dieter Ammann, Thüring Bräm, Beat Furrer, Fritz Hauser, Heinz Holliger, Klaus Huber, Mela Meierhans, Michel Roth und Jürg Wyttenbach zur Ur- und Schweizer Erstaufführung gebracht. Oft stellen die Konzertprogramme Bezüge zwischen Alter und Neuer Musik her. Die Sängerinnen und Sänger sind in fast allen Ländern Europas, in den USA und in Russland, im Libanon, in Asien und Australien aufgetreten. 1996 wurden sie als erstes Schweizer Ensemble zum Weltsymposium für Chormusik nach Sydney eingeladen und absolvierten eine Tournee mit Konzerten in Brisbane, in Hongkong und Südkorea. Auch bei den Berliner Festspielen, am Opernhaus Zürich oder beim Musikfestival Bern waren sie zu Gast. Über 30 CDs und regelmässige Rundfunkaufnahmen dokumentieren die künstlerische Arbeit der Basler Madrigalisten, die u. a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik sowie gleich dreimal mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (1999, 2002 und 2006) ausgezeichnet wurden.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 3. September 1990 mit Fritz Näf und Werken von Deprez bis Glaus.

Juli 2018