Atrium Quartett

Das Atrium Quartett wurde im Jahr 2000 von vier Studenten des St. Petersburger Rimsky-Korsakow-Konservatoriums gegründet: Die Anregung dazu gab Josif Levinson, der Cellist des Tanejew-Quartetts. Bald schon erzielten die beiden Geiger Alexey Naumenko und Anton Ilyunin, der Bratscher Dmitri Pitulko und die Cellistin Anna Gorelova erste Erfolge bei internationalen Wettbewerben in Moskau (2001), Cremona und Weimar (jeweils 2002). Vor allem aber gingen sie als erstes russisches Quartett aus gleich zwei der wichtigsten Konkurrenzen als Sieger hervor: 2003 erhielten sie den Ersten Preis und den Publikumspreis bei der «London International String Quartet Competition», 2007 wurden ihnen dann beim Concours «Quatuors à Bordeaux» der «Premier Grand Prix» und der «Prix MMSG» für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks zuteil. Das Atrium Quartett empfing wichtige Anregungen durch Kurse beim Alban Berg Quartett, beim Quatuor Danel und beim Vermeer String Quartet; 2006/07 vervollkommnete das Ensemble seine Fertigkeiten an der Niederländischen Streichquartettakademie, im Juli 2009 schlossen die vier Musiker ihr Aufbaustudium bei Eberhard Feltz an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler» mit der Bestnote ab. Konzertreisen führten das Quartett durch Russland, Grossbritannien, die Niederlande, Spanien, Italien, Frankreich und Ungarn. Es wurde zum Bonner Beethovenfest und zum Heidelberger Frühling eingeladen, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zu den Schwetzinger Festspielen, zu den Traunsteiner Sommerkonzerten und den «Young Artists in Concert» in Davos. Im Frühjahr 2009 feierte das Atrium Quartett sein USA-Debut mit Auftritten in New York, Chicago und Washington; im Herbst desselben Jahres folgte die Japan-Premiere. Auf dem Plattenmarkt liegen zwei CDs des Atrium Quartetts mit Werken von Mozart, Tschaikowsky, Beethoven und Schostakowitsch vor.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL im Sommer 2010.

17. April 2010