Roberto González Monjas

Der Geiger und Dirigent Roberto González-Monjas, der 1988 im spanischen Valladolid geboren wurde, studierte bei Igor Ozim an der Salzburger Universität Mozarteum und bei David Takeno an der Londoner Guildhall School of Music and Drama. Er ist Konzertmeister beim Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und beim Musikkollegium Winterthur, lehrt als Professor für Violine an der Guildhall School und ist Joint Artistic Director von IBERACADEMY, der Ibero-Amerikanischen Philharmonischen Akademie. Neben den Orchestern und Ensembles, denen er fest verbunden ist, leitete und dirigierte er auch das Orchestre de l’Opéra National de Bordeaux-Aquitaine, das Verbier Festival Chamber Orchestra, das Orquesta Sinfónica de Castilla y León, die New World Symphony in Miami und das Medellín Philharmonic Orchestra. Dabei arbeitete er mit Solisten wie Ian Bostridge, Yuja Wang, Thomas Quasthoff, Daniil Trifonov, Sir András Schiff, Fazıl Say und Kit Armstrong zusammen. Im Dezember 2017 absolvierte er mit dem Klarinettisten Andreas Ottensamer und dem Musikkollegium Winterthur eine Asienreise. Roberto González-Monjas interpretiert ein breites Repertoire, das sich vom Barock bis zur Gegenwart erstreckt. Seine enge Zusammenarbeit mit dem Komponisten Richard Dubugnon mündet im Mai 2018 in die Uraufführung eines neuen Violinkonzerts. Auf CD veröffentlichte er mit dem Musikkollegium Winterthur Serenaden von Mozart und Schoeck; auch bei der 2017 erschienenen Neueinspielung von Bachs Brandenburgischen Konzerten mit den Berliner Barock Solisten unter Reinhard Goebel wirkte er mit. Roberto González-Monjas spielt auf der «Filius Andreae»-Violine von Giuseppe Guarnieri aus dem Jahr 1710.

Februar 2018