Quatuor Ebène

Das Quatuor Ebène wurde 1999 von vier jungen französischen Musikern am Konservatorium in Boulogne-Billancourt gegründet und absolvierte Studien beim Quatuor Ysaÿe, bei Gábor Takács, Eberhard Feltz und György Kurtág. 2004 gewann das Quartett beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München nicht nur den Ersten Preis, sondern auch mehrere Sonderpreise; 2005 wurde es mit dem Belmont-Preis der Forberg-Schneider-Stiftung ausgezeichnet, die den Musikern auch kostbare, alte italienische Instrumente zur Verfügung stellte. Binnen kürzester Zeit entwickelten sich die Vier von einem vielversprechenden Nachwuchsensemble zu einer der renommiertesten Quartettformationen der Gegenwart. Seit der Saison 2007/08 ist das Quatuor Ebène in den wichtigsten Konzertsälen Europas und der USA regelmässig zu Gast, darunter die Londoner Wigmore Hall, das Amsterdamer Concertgebouw, die Berliner Philharmonie und die New Yorker Carnegie Hall. Kennzeichnend für das Profil des Quartetts ist die stilistische Bandbreite, die nicht nur von der Klassik bis zur Moderne reicht, sondern auch den Jazz, Improvisationen und selbst Pop- und Filmmusik-Arrangements einschliesst. Sechs CDs hat das Quatuor Ebène mittlerweile veröffentlicht, mit Werken von Haydn und Bartók, von Brahms und Fauré, mit französischer Musik und Crossover-Repertoire. Dafür wurden die vier Musiker mit Preisen wie dem «Gramophone Award», dem «MIDEM Classic Award» und den «Victoires de la Musique» geehrt. Mehrfach schon erhielt das Ensemble den deutschen Schallplattenpreis «ECHO Klassik», so allein 2012 gleich zweimal: für seine Aufnahme von Mozart-Quartetten und für eine CD-Box mit der gesamten Kammermusik von Gabriel Fauré, die sie gemeinsam mit verschiedenen französischen Kollegen eingespielt haben.

Juni 2013