Pablo Ferrández

cello

Der spanische Cellist Pablo Ferrández, geboren 1991 als Kind einer Musikerfamilie aus Madrid, nahm als 13-Jähriger sein Studium bei Natalia Shakhovskaya an der Escuela Superior de Música Reina Sofía auf und schloss seine Ausbildung bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy ab. Schon früh ging er als Preisträger aus der «International Paulo Cello Competition» (2013) und dem Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb (2015) hervor. Beim «International Classical Music Award» wurde er 2016 als «Young Artist of the Year» ausgezeichnet. Anne-Sophie Mutter fördert ihn als Stipendiaten in ihrer Stiftung: Mit ihr führte Ferrández das Brahms’sche Doppelkonzert in Madrid und Oxford auf. Auftritte mit den Bamberger und den Wiener Symphonikern, dem London und dem Israel Philharmonic oder dem Konzerthausorchester und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin eröffneten seine internationale Karriere. Pablo Ferrández hat mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Valery Gergiev, Vladimir Jurowski, Zubin Mehta, Vassily Petrenko und Yuri Temirkanov zusammengearbeitet. In der Saison 2019/20 ist er «artist-in-residence» des Orchestra Filarmonica Arturo Toscanini, beim Verbier Festival und auf Schloss Elmau. Mit Anne-Sophie Mutter, Khatia Buniatishvili und dem London Philharmonic interpretiert er Beethovens Tripelkonzert auf einer Europa-Tournee; ausserdem debutiert er u. a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und beim Orchestre National de France. Als Kammermusiker war Ferrández mit den Geigern Joshua Bell, Gidon Kremer und Vadim Repin, dem Bratschisten Gérard Caussé und den Pianisten Martha Argerich, Denis Kozhukhin, Nikolai Lugansky und Yuja Wang zu hören. Er gastierte in der Londoner Wigmore Hall, im Berliner Boulez Saal und im Wiener Musikverein sowie bei den Festivals im Rheingau, Dresden, Nantes und Jerusalem. Auf CD veröffentlichte er die Cellokonzerte von Schumann und Dvořák. Pablo Ferrández spielt das Stradivari-Cello «Lord Aylesford» (1696), das ihm von der Nippon Foundation zur Verfügung gestellt wurde.

Juli 2019