Leila Pfister

mezzo-soprano

Die Mezzosopranistin Leila Pfister, die 1977 in Basel geboren wurde, absolvierte ihr Studium an den Musikhochschulen Zürich und Bern bei Kathrin Graf und Elisabeth Glauser. Danach setzte sie ihre Ausbildung in der Meisterklasse für Liedduo bei Hartmut Höll fort und nahm an Meisterkursen u. a. von Pierre Boulez, Christoph Prégardien, Irwin Gage und Brigitte Fassbaender teil. Überdies erhielt sie Schauspielunterricht an der Hochschule für Theater in Zürich und bildete sich in den Disziplinen Tanz und Körperarbeit fort, weshalb sie bald auch bei spartenübergreifenden Produktionen mitwirkte. Bei mehreren Wettbewerben wurde Leila Pfister ausgezeichnet: So erhielt sie dem Tschumi-Preis für das beste Diplom des Jahres 2006, und sie war Preisträgerin beim «Concours International Nadia et Lilli Boulanger» in Paris (2007) sowie beim Internationalen Opern-Gesangswettbewerb «DEBUT 2008» in Weikersheim. Beim «Concours Ernst Haefliger» wurde ihr 2008 ein Sonderpreis von LUCERNE FESTIVAL zugesprochen, der zu dem heutigen Rezital geführt hat. Leila Pfisters künstlerische Arbeit umfasst sowohl den Konzert- und Liedgesang als auch die Bühnentätigkeit. Ihr Repertoire erstreckt sich dabei von der Renaissance bis zur Moderne und nennt Opern von Händel, Mozart, Rossini und Verdi, Bizet, Strauss und Debussy; hinzu kommen die Oratorien und Kantaten von Bach sowie geistliche Werke von Mozart, Mendelssohn und Verdi. Konzerte führten Leila Pfister u. a. in die Tonhalle Zürich, die Liederhalle Stuttgart und die Berliner Philharmonie; sie war Gast beim Menuhin Festival in Gstaad, bei den Internationalen Bach-Tagen Zürich und den Festspielen Herrenchiemsee. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Fabrice Bollon, Andrey Boreyko, Enoch zu Guttenberg und Alexander Liebreich zusammen. Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 tritt Leila Pfister ein Festengagement am Theater Aachen an.

Juni 2009