Jan Kobow

tenor

Geboren in Berlin, studierte der Tenor Jan Kobow zunächst Orgel und Kirchenmusik in Paris und Hannover, bevor er sich an der Hamburger Musikhochschule bei Sabine Kircher zum Sänger ausbilden liess. 1998 gewann er den Ersten Preis beim Leipziger Bach-Wettbewerb. Den Schwerpunkt seiner Arbeit bilden das Lied und die Alte Musik. Dabei konzertiert er regelmässig mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe oder René Jabocs und wirkte an zahlreichen preisgekrönten CD-Produktionen mit, darunter John Eliot Gardiners Einspielung sämtlicher Bach-Kantaten. Opernauftritte führten Jan Kobow zum Early Music Festival nach Boston und ans Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie; unter Leitung von Christophe Rousset sang er 2007 die Titelpartie in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria. Als Liedsänger musiziert er u. a. mit Graham Johnson, Cord Garben und dem Fortepiano-Spezialisten Kristian Bezuidenhout, mit dem er auch zwei Schubert-CDs aufgenommen hat.

16. Januar 2010