Eugene Ugorski

violin

Eugene Ugorski, der 1989 in St. Petersburg geboren wurde, absolvierte seine Violinausbildung bei Vesna und Igor Gruppman. Im Alter von acht Jahren konnte er bereits als Solist beim San Diego Symphony Orchestra debutieren, 2005 stellte ihn Valery Gergiev dann beim Moskauer Oster-Festival vor – dieser Auftritt markierte den Startschuss seiner internationalen Karriere. Denn daraufhin wurde Ugorski zu vielen international renommierten Orchestern eingeladen: Er spielte Ravels Tzigane und Saint-Saëns’ Introduction et Rondo capriccioso mit Rotterdams Philharmonisch Orkest, interpretierte Sibelius’ Violinkonzert mit dem BBC Philharmo-nic Orchestra und das Tschaikowsky-Konzert mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra. In der Saison 2008/09 gab er seinen Einstand mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra in der Hollywood Bowl, brachte mit dem Houston Symphony Orchestra Paganinis Erstes Violinkonzert zur Aufführung und bestritt eine Europa-Tournee mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Während der anschliessenden beiden Spielzeiten folgten Auftritte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Malmö Symfoniorkester und dem Bournemouth Symphony Orchestra. Dabei konnte Eugene Ugorski mit Dirigenten wie Andrei Boreyko, Hans Graf, Yannick Nézet-Séguin, Vassily Petrenko, Robin Ticciati und Gilbert Varga zusammenarbeiten. Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Konstantin Lifschitz gab Ugorski Rezitale in den Vereinigten Staaten, in diversen europäischen Städten, in Südkorea und Australien. Neben seinem Luzerner Debut stehen in diesem Sommer auch Auftritte in der Londoner Wigmore Hall, beim Tivoli Festival in Kopenhagen und beim Beethovenfest in Bonn auf seinem Programm. 2011/12 wird er u. a. beim hr-Sinfonieorchester in Frankfurt sowie beim Staatlichen Sinfonieorchester Moskau debutieren und mit dem Royal Liverpool Philharmonic und dem BBC Scottish Symphony Orchestra konzertieren. Auf DVD hat Ugorski Werke von Bach, Brahms, Strauss, Szymanowski, Ravel und Tschaikowsky vorgelegt.

August 2011