Desirée Meiser

Nach dem Besuch der Schauspielschule Hannover wandte sich die Regisseurin, Schauspielerin und Sängerin Desirée Meiser während ihrer ersten Engagements in Hannover, Darmstadt und Basel verstärkt dem Musiktheater zu und wirkte bei mehreren Produktionen Herbert Wernickes mit. Ab 1993 begann sie, eigene Projekte zu entwickeln (u. a. in Zusammenarbeit mit Barbara Frey), und wurde mit Palacio de la Danza gleich zweimal ans Teatro La Fenice in Venedig eingeladen. 2002 gründete sie den Gare du Nord «Bahnhof für neue Musik» in Basel, dessen Künstlerische Leitung sie seither innehat. Dort realisierte sie u. a. das schweizerisch-mexikanische Austauschfestival Diesseits vom Jenseits (2006/07), das «visuelle Oratorium» Dreizehn 13 (2009) sowie zusammen mit LUCERNE FESTIVAL Rahel und Pauline von Roland Moser (2007) und die Kammeroper Nacht von Georg Friedrich Haas (2011). Am Opernhaus Lissabon inszenierte sie 2007 Astor Piazzollas María de Buenos Aires.

August 2015