Concerto Italiano

Spielfreude und Entdeckerlust prägen das Profil des 1984 von Rinaldo Alessandrini gegründeten Ensembles Concerto Italiano, dessen Interpretationen die Lesart und Deutung der italienischen Barockmusik und vor allem der Madrigale Claudio Monteverdis neu justiert haben. In den mehr als dreissig Jahren seines Bestehens trat das Ensemble in aller Welt auf, sei es im Metropolitan Museum New York, im Teatro Colón in Buenos Aires oder in der Tokyo Opera City Concert Hall, sei es in der Berliner Philharmonie oder der Pariser Cité de la Musique. Natürlich ist es auch regelmässiger Gast bei Festivals wie den Innsbrucker Festwochen oder der styriarte, in Edinburgh und Aldeburgh, bei Oude Muziek in Utrecht oder der Música Antigua in Barcelona. Die Aufführungen folgen der historisch informierten Aufführungspraxis, doch überzeugen die Musikerinnen und Musiker mit ihrem lebendigen Zugriff gleichermassen «Modernisten» wie «Traditionalisten». Das Repertoire des Concerto Italiano reicht von Sakralwerken barocker Meister wie Händel, Legrenzi, Vivaldi, Pergolesi und Stradella bis zur Instrumentalmusik von Bach, Vivaldi, Corelli, Geminiani, Locatelli und Rossini. Aktuell macht das Ensemble mit seiner Monteverdi-Trilogie an der Mailänder Scala und im Pariser Palais Garnier von sich reden. Die reiche Diskographie des Ensembles umfasst Madrigale Monteverdis, Vivaldis Gloria und Magnificat, Bachs Brandenburgische Konzerte, Pergolesis Stabat Mater und Musik von Alessandro Scarlatti. Diese CDs wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht: Gleich mehrfach erhielt das Concerto Italiano den «Gramophone Award» und den «Diapason d’Or», aber auch den «Cannes Classical Award», den «Premio Vivaldi» und den «Grand Prix de l’Academie Charles Cros». Gemeinsam mit Rinaldo Alessandrini wurde den Musikerinnen und Musikern 2003 der italienische Kritikerpreis «Premio Abbiati» überreicht.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 28. August 2013 mit Madrigalen und Instrumentalstücken von Monteverdi, Gesualdo und weiteren italienischen Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts.

August 2015