Collegium Novum Zürich

Das Collegium Novum Zürich, das 1993 gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, die Musik der Gegenwart mit massstäblichen Aufführungen zu fördern und zeitgenössische Kompositionen in ein aufschlussreiches Wechselspiel zu Werken der Tradition zu rücken. Wichtiger Bestandteil der künstlerischen Arbeit ist der direkte Kontakt mit den Komponisten: Uraufgeführt wurden dabei Partituren u. a. von Frangis Ali-Sade, Beat Furrer, Georg Friedrich Haas, Hans Werner Henze, Klaus Huber, Michael Jarrell, Rudolf Kelterborn, Helmut Oehring und Enno Poppe. Das Collegium Novum, das von der Stadt Zürich subventioniert wird, umfasst 27 Mitglieder und greift in seinen Konzerten auf eine Vielfalt von Besetzungen zurück: vom Solo bis zum grossen Ensemble. Seit Jahren unterhält es eine eigene Konzertreihe in Zürich: In Kooperation mit der Tonhalle-Gesellschaft und dem Schauspielhaus Zürich werden regelmässig Projekte in der Tonhalle, im Schiffbau und anderen Kulturstätten realisiert. In letzter Zeit entstanden auch Produktionen im Verbund mit dem Museum Haus Konstruktiv und dem Zürcher Brockenhaus. Zu den Dirigenten, die am Pult des Ensembles zu Gast waren, zählen Pierre Boulez, Friedrich Cerha, Beat Furrer, Peter Hirsch, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Johannes Kalitzke, Susanna Mälkki, Peter Rundel und Jörg Wyttenbach. Zahlreiche Einladungen führten das Collegium Novum ins europäische Ausland, so zur «MaerzMusik» der Berliner Festspiele, zur Ars Musica Brüssel, den Salzburger und den Schwetzinger Festspielen, zu Wien Modern, dem Warschauer Herbst und ins Amsterdamer Concertgebouw.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. August 1999 mit Werken von Frangis Ali-Sade und Andrzej Panufnik unter Leitung von Howard Griffith.

8. Mai 2009