Alexei Volodin

piano

Alexei Volodin, geboren 1977 in St. Petersburg, wurde bereits als Zehnjähriger an die Gnessin-Musikschule in Moskau aufgenommen; mit siebzehn wechselte er dann in die Klavierklasse von Elisso Wirssaladze am Moskauer Konservatorium. Seine internationale Karriere begann im Jahr 2003, als Volodin den Ersten Preis beim «Concours Géza Anda» in Zürich gewann. Danach wurde er von zahlreichen namhaften Orchestern eingeladen: Er konzertierte mit dem Mariinsky-Orchester in St. Petersburg, mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Symphony Orchestra, der Filarmonica della Scala, dem Orchestre National de France und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Intensiv arbeitet Volodin mit Valery Gergiev zusammen, mit dem er auch Tourneen in die USA, nach Japan, Deutschland und Spanien absolvierte und der ihn als ersten «Künstler des Monats» in die neu eröffnete Mariinsky Concert Hall einlud; weitere Partner am Dirigentenpult waren Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Lorin Maazel, Mikhail Pletnev, Tugan Sokhiev und David Zinman. Alexei Volodins Repertoire spannt sich von Bach, Mozart und Beethoven über die Romantiker Chopin, Schumann und Liszt bis zu den grossen russischen Komponisten wie Tschaikowsky, Rachmaninow, Schostakowitsch, Skrjabin und Strawinsky. Mit ihren Werken präsentierte er sich bei Rezitalen in aller Welt, ob im Amsterdamer Concertgebouw, im Wiener Konzerthaus, in der Suntory Hall in Tokyo, im New Yorker Metropolitan Museum, in der Budapester Liszt-Akademie oder im Pariser Théâtre des Champs-Elysées. Ausserdem war Volodin Gast der Festivals von La Roque d’Anthéron, Montpellier und Bad Kissingen; er trat beim Heidelberger Frühling und beim Klavier-Festival Ruhr auf, bei den Weissen Nächten St. Petersburg und in Baden-Baden, bei der Folle Journée de Nantes und im Rahmen des Ibéromúsica-Zyklus in Barcelona und Madrid. Seine jüngste CD, die im Frühjahr 2011 erschien, enthält Schumanns Kreisleriana, Ravels Miroirs und die Fünfte Sonate von Skrjabin.

Erster Auftritt bei LUCERNE FESTIVAL am 2. September 2004 im Rahmen der Debut-Reihe mit Werken von Mozart, Chopin, Liszt, Rachmaninow und Strawinsky.

September 2011