Vita

Das West-Eastern Divan Orchestra feiert 2024 seinen 25. Geburtstag: 1999 wurde es von Daniel Barenboim und dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said gegründet. Dabei bildete die Vision eines friedlichen Zusammenlebens der Kulturen den Leitgedanken: «Equal in Music» lautet das Motto. In umfassenden Arbeitsphasen bereitet das Orchester, das zu gleichen Teilen junge Musiker*innen aus Israel und den arabischen Ländern sowie einige Mitglieder aus Spanien, der Türkei und dem Iran vereint, seine Programme vor, die anschliessend auf internationalen Konzerttourneen präsentiert werden. Das West-Eastern Divan Orchestra gastierte u. a. in der Berliner Philharmonie und im Wiener Musikverein, am Teatro alla Scala in Mailand und in der Pariser Salle Pleyel, in der New Yorker Carnegie Hall, im Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und im Teatro Colón in Buenos Aires, aber auch in Rabat, Ramallah, Katar und Abu Dhabi. Im Sommer 2024 trat das Orchester bereits beim Musikfest Bremen, in der Berliner Waldbühne, bei den BBC Proms, beim Rheingau Musik Festival und bei den Salzburger Festspielen auf. Die Herbsttournee führt es mit einem Mendelssohn-Brahms-Programm in die Münchner Isarphilharmonie, zu den Mendelssohn-Festtagen Leipzig und ins Londoner Southbank Centre. Zahlreiche CDs und DVDs sowie Paul Smacznys Film Knowledge Is the Beginning dokumentieren die Arbeit des Orchesters, das 2016 zum UN-Botschafter für kulturelle Verständigung ernannt wurde. Mit der Barenboim-Said-Akademie ist dem West-Eastern Divan Orchestra eine staatlich anerkannte Hochschule für Musik und Geisteswissenschaften assoziiert.

Debut bei Lucerne Festival am 21. August 2007, als Daniel Barenboim Werke von Beethoven, Schönberg und Tschaikowsky dirigierte.

Weitere Informationen finden Sie unter www.west-eastern-divan.org.

Juni 2024