Das West-Eastern Divan Orchestra wurde 1999 von Daniel Barenboim und dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said gegründet. Dabei bildete die Vision eines friedlichen Zusammenlebens der Kulturen den Leitgedanken: «Equal in Music» lautet das Motto des Orchesters, das zu gleichen Teilen junge Musiker*innen aus Israel, Palästina und den arabischen Ländern sowie einige Mitglieder aus Spanien, der Türkei und dem Iran vereint. In umfangreichen Arbeitsphasen bereitet es seine Programme vor, die anschliessend auf internationalen Konzerttourneen präsentiert werden. Das West-Eastern Divan Orchestra gastierte u. a. in der Berliner Philharmonie und im Wiener Musikverein, am Teatro alla Scala in Mailand und in der Pariser Salle Pleyel, in der New Yorker Carnegie Hall, im Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und im Teatro Colón in Buenos Aires, aber auch in Rabat, Ramallah, Katar und Abu Dhabi. Zuletzt ging es im Februar 2026 gemeinsam mit Zubin Mehta auf Tournee nach Österreich, Italien und Spanien. Die aktuelle Sommersaison führt das West-Eastern Divan Orchestra zum Rheingau und zum Schleswig-Holstein Musik Festival, nach Dortmund, Paris und Wien. Ehrenmitglieder des Orchesters sind Martha Argerich, Yo-Yo Ma, Waltraud Meier und Anne-Sophie Mutter. Zahlreiche CDs und DVDs sowie Paul Smacznys Film Knowledge Is the Beginning dokumentieren die Arbeit des «Divans», der 2016 zum UN-Botschafter für kulturelle Verständigung ernannt wurde. Mit der Barenboim-Said-Akademie ist dem West-Eastern Divan Orchestra eine staatlich anerkannte Hochschule für Musik und Geisteswissenschaften assoziiert.
Debut bei Lucerne Festival am 21. August 2007, als Daniel Barenboim Werke von Beethoven, Schönberg und Tschaikowsky dirigierte.
Weitere Informationen finden Sie unter www.west-eastern-divan.org.
April 2026