David Robertson

Dirigent

Der amerikanische Dirigent David Robertson, der 1958 in Santa Monica (Kalifornien) geboren wurde, absolvierte sein Musikstudium an der Londoner Royal Academy of Music in den Fächern Horn, Komposition und Dirigieren. Nach Anfangsjahren als Resident Conductor beim Jerusalem Symphony Orchestra leitete er von 1992 bis 1999 das Ensemble intercontemporain in Paris und von 2000 bis 2004 das Orchestre National de Lyon. 2005 wurde Robertson als Music Director des St. Louis Symphony verpflichtet, dessen Repertoire er für zeitgenössische Werke öffnete; für ihre innovative Programmgestaltung wurden das Orchester und sein Chef mit mehreren amerikanischen Preisen ausgezeichnet. Überdies amtiert David Robertson als Principal Guest Conductor des BBC Symphony Orchestra, das er 2009 auch bei der «Last Night of the Proms» dirigierte. Mit Beginn der Saison 2014/15 wird er die Nachfolge Vladimir Ashkenazys beim Sydney Symphony antreten. Regelmässig ist Robertson bei international führenden Orchestern zu Gast: Während der vergangenen Spielzeiten war er in den USA mit dem Boston und dem Chicago Symphony Orchestra sowie dem San Francisco Symphony und dem New York Philharmonic zu erleben, in Europa wiederum leitete er das Königliche Concertgebouw-orchester, die Dresdner Staatskapelle, die Berliner Philharmoniker und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Als profilierter Operndirigent trat David Robertson u. a. an der Metropolitan Opera und der Mailänder Scala, am Théâtre du Châtelet in Paris und an der Bayerischen Staatsoper auf. Intensiv engagiert er sich auch im Bereich der Ausbildung und arbeitet mit Studenten an der Juilliard School und am Pariser Conservatoire, in Tanglewood und in Aspen zusammen. David Robertson ist Fellow der American Academy of Arts und Ehrendoktor mehrerer Universitäten; 2011 wurde er in Frankreich zum «Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 20. August 2000 am Pult des Ensemble intercontemporain mit Werken von Kurtág und Boulez.

August 2012