Christa Mayer

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Die Mezzosopranistin Christa Mayer, die aus dem fränkischen Sulzbach-Rosenberg stammt, erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bayerischen Singakademie und an der Münchner Musikhochschule, wo sie die Klasse des Tenors Thomas Moser absolvierte. Noch während ihres Studiums wurde sie als Preisträgerin bei mehreren Gesangskonkurrenzen ausgezeichnet, so 1999 beim Nürnberger Meistersingerwettbewerb und im Jahr 2000 beim Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerb sowie beim ARD-Musikwettbewerb in München. Seit 2001 ist Christa Mayer Ensemblemitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden, wo sie in Opern von Händel bis Wagner und Strauss auf der Bühne stand. Vor allem als Erda im Ring des Nibelungen sorgte sie für Furore: Sie gestaltete diese Partie nicht nur an ihrem Stammhaus, sondern auch bei den Bayreuther Festspielen und im Palau de les Ars in Valencia. Rollen des italienischen Fachs wie Verdis Fenena (Nabucco) und Mrs. Quickly (Falstaff) oder Puccinis Suzuki (Madama Butterfly) zählen ebenso zu Christa Mayers Repertoire wie Klassiker des 20. Jahrhunderts: etwa Baba the Turk in Strawinskys The Rake’s Progress, Auntie in Brittens Peter Grimes oder die Gräfin Geschwitz aus Bergs Lulu. Christa Mayer gastierte an der Deutschen Oper Berlin, an der Bayerischen und der Hamburgischen Staatsoper, beim Maggio Musicale in Florenz und am Teatro La Fenice in Venedig. Als Konzertsängerin tritt sie regelmässig mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden auf und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Colin Davis, Charles Mackerras und Zubin Mehta zusammen. Unter Leitung von Christian Thielemann war sie im Februar 2013 mit Mozarts Requiem in einem Konzert zum Gedenken an die verheerenden Bombenangriffe auf Dresden während des Zweiten Weltkriegs zu erleben.

Debut bei LUCERNE FESTIVA am 2. September 2007 als Erda in einer konzertanten Aufführung von Wagners Rheingold unter Jonathan Nott.

Mai 2013