Vita

Die Berliner Barock Solisten wurden 1995 von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und renommierten Interpret*innen der Alten Musik in Berlin gegründet, um Werke des 17. und 18. Jahrhunderts stilgerecht und historisch informiert aufzuführen. Obwohl das Ensemble bewusst auf modernen oder modernisierten Instrumenten spielt, kommt das Resultat dem authentischen Originalklang sehr nahe. Mit dem Geiger Rainer Kussmaul, der 2017 verstarb, hatte das Ensemble in den ersten 15 Jahren seines Bestehens einen auf dem Gebiet der Barockmusik international erfahrenen Solisten als künstlerischen Leiter. Nach einer Interimszeit, in der die Konzerte unter Leitung von Bernhard Forck, Daniel Gaede, Frank Peter Zimmermann, Gottfried von der Goltz, Daniel Hope, Daishin Kashimoto und Daniel Sepec stattfanden, trat Reinhard Goebel 2018 Kussmauls Nachfolge an. Ein Schwerpunkt der Arbeit gilt Werken, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind, voran Kompositionen von Georg Philipp Telemann. Bei ihren Auftritten in ganz Europa, den USA und Asien haben die Berliner Barock Solisten mit Sänger*innen wie Christine Schäfer, Anna Prohaska, Dorothea Röschmann, Sandrine Piau, Michael Schade und Mark Padmore konzertiert. Die Schauspieler Armin Müller-Stahl und Burghart Klaussner wirkten als Sprecher mit, am Klavier oder Cembalo waren Andreas Staier, Christine Schornsheim und Kristian Bezuidenhout zu hören. Für die Einspielung von Bach-Kantaten mit Thomas Quasthoff erhielt das Ensemble 2005 den begehrten Grammy, für Bachs Brandenburgische Konzerte mit Reinhard Goebel 2018 den Opus Klassik.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 8. September 2003 mit Werken von Bach, Telemann, Albinoni und Vivaldi.

Juli 2021