Nina Kupczyk

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Die Regisseurin und Autorin Nina Kupczyk  wurde noch während ihrer Schulzeit als Jungstudentin für Violine an die Hochschule der Künste Bremen angenommen und absolvierte zeitgleich eine Ausbildung zur Tänzerin am Bremer Theater am Goetheplatz. Nach dem Abitur studierte sie an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater Musiktheaterregie bei Peter Konwitschny und multimediale Komposition bei Peter Michael Hamel sowie parallel dazu Psychologie an der Universität Bremen. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner Verbandes sowie des internationalen Forums des Berliner Theatertreffens. Nina Kupczyk arbeitet als Regisseurin und Autorin für Theater und Film; Inszenierung entstanden u. a. für Radio Bremen, das Deutsche Schauspielhaus und das Opernloft in Hamburg, das Opernhaus Kiel und die Hamburgische Staatsoper. Seit 2014 schreibt und inszeniert sie für die Philharmonie Luxembourg neue Musiktheater-Formate für ein junges Publikum, so Peer Gynt, Vivaldis letzter Tanz, Der Zauberlehrling, Die Sterntaler und – in Koproduktion mit LUCERNE FESTIVAL – Aschenputtel. In der Saison 2016/17 folgen Loopino, Der Nussknacker und Bout’ chou. Der Kinokunstfilm Des Kindes Mozart@sotto voce in der Nacht, bei dem sie für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnete, erhielt von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat «wertvoll». Als Autorin hat Nina Kupczyk diverse Auftragswerke, Theaterstücke, Novellen, Lyrik und Prosa veröffentlich, darunter Der Lehrer und das Wunderkind (Einladung zur Bookexpo Chicago), Aus der verbotenen Stadt und Die Kunst der Empathie – Oper als Kunst der Einfühlung. Sie ist Mitbegründerin des internationalen Künstlerkollektivs Transform23.

 

August 2016