Debut 7

Sebastian Bohren | José Gallardo

Stravinsky | Beethoven | Bach | Strauss

Thu, 13.09.12.15No. 18353

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Please book a wheelchair ticket under t +41 (0) 41 226 44 80 (10 a.m. to 5 p.m.)

Summer Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Igor Stravinsky (1882–1971)
    Divertimento for violin and piano
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Twelve Variations on Mozart’s Se vuol ballare, WoO 40
    Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    Chaconne from the Partita in D minor for solo violin BWV 1004
    Richard Strauss (1864–1949)
    Violin Sonata in E-Flat major, Op. 18

    The Swiss violinist Sebastian Bohren, who was born in 1987 in Winterthur, has quite old-fashioned views − they happily set him apart from those who are obsessed with making a reputation fast and with good sales figures. “A violin life lasts a long time,” he says, adding that he hopes to still be playing at eighty. He has little use for crossover pieces with pop songs like Bohemian Rhapsody or film music: “That’s just like fast food.” Still, he has made a career: for example, he recently played Britten’s Violin Concerto with the Royal Liverpool Philharmonic and concertized with the Zurich Chamber Orchestra, the Musikkollegium Winterthur, and the Basel Symphony Orchestra. And his four CDs have garnered the finest reviews. For his Lucerne debut program, Bohren has selected some pieces to accentuate the summer theme of “Childhood”: “Beethoven wrote his Mozart Variations at fourteen, Strauss his Violin Sonata at seventeen,” he explains. Stravinsky’s Divertimento makes reference to Tchaikovsky, and Bach’s Chaconne is – could it be otherwise? – one of Bohren’s favorite works.
     

    With the friendly support of the Strebi-Stiftung Luzern.

    Radio SRF2 Kultur will record this concert and broadcast it on 30 October 2018, starting at 22:00 (Lucerne time) as part of its “Im Konzertsaal” (“In the Concert Hall”) program. 

    You can purchase the digital concert program here.

     

     

    Sebastian Bohren

    Der Schweizer Geiger Sebastian Bohren, geboren 1987 in Winterthur, studierte in Zürich, Luzern und München bei Zakhar Bron, Robert Zimansky, Igor Karsko und Ingolf Turban; anschliessend wurde er weiter von Ana Chumachenco und Hansheinz Schneeberger betreut. Heute gibt er pro Jahr etwa neunzig Konzerte, die ihn rund um den Erdball führen. Als Solist trat Bohren bei vielen renommierten Orchestern auf, so beim Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, beim Sinfonieorchester Basel, beim Luzerner Sinfonieorchester, bei der Staatskapelle St. Petersburg, beim Orchestra di Padova, beim Zürcher und Berner Kammerorchester sowie beim Musikkollegium Winterthur. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Andrew Litton, James Gaffigan, Patrick Lange, Elim Chan und Muhai Tang zusammen. Als Kammermusiker ist Sebastian Bohren Mitglied im Stradivari Quartett, mit dem er 2018 eine Asientournee unternahm und im National Center for Performing Arts in Peking, in der Shanghai Symphony Hall sowie in Japan und Korea konzertierte. Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren Auftritte in der Hamburger Elbphilharmonie, in der Victoria Hall in Singapur, beim Rheingau Musik Festival, beim Kissinger Sommer und beim Rubinstein Piano Festival. Zu seinen weiteren Kammermusikpartnern gehören die Geiger Roby Lakatos, Dmitry Sitkovetsky und Benjamin Schmid, der Bratschist Antoine Tamestit und die Cellisten Thomas Demenga und Christian Poltéra. 2015 veröffentlichte Bohren seine erste CD mit Ignaz Pleyels selten gespieltem Violinkonzert. Anschliessend erschienen Aufnahmen mit Violinkonzerten und konzertanten Werken von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn, Karl Amadeus Hartmann und Franz Schubert sowie zuletzt, im Juni 2018, eine Gesamteinspielung der Bach’schen Sonaten und Partiten für Violine solo. Sebastian Bohren musiziert auf einer Geige von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1776.

    Juli 2018

    José Gallardo

    Der argentinische Pianist José Gallardo, geboren 1970, wurde zunächst am Konservatorium seiner Heimatstadt Buenos Aires ausgebildet, bevor er nach Deutschland kam, um sein Studium bei Poldi Mildner an der Universität Mainz fortzusetzen. Wichtige Anregungen verdankte er auch der Begegnung mit Menahem Pressler, Karl-Heinz Kämmerling, Sergiu Celibidache und Rosalyn Tureck. Schon 1990 wurde ihm der Erste Preis beim Westfälischen Musikfestival in Hamm zugesprochen, 1991 folgte der «Johannes Gutenberg Preis» der Universität Mainz; 1992 gewann Gallardo den «Concorso Internazionale per Pianoforte» im italienischen Cantù, 1995 dann den «Premio internazionale di musica da camera» in Trapani. Seither wurde er zu zahlreichen renommierten Festivals eingeladen, darunter das Rheingau Musik Festival, die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die Schwetzinger Festspiele, das Kammermusikfestival Lockenhaus, das Asiago Festival in Italien, die Kronberg Academy, das Verbier Festival und die Musiktage Hitzacker. Er konzertierte in der Tonhalle Zürich und der Musikhalle Hamburg, im Wiesbadener Kurhaus, im Teatro della Pergola Florenz und in der Londoner Wigmore Hall. José Gallardo war Klavierpartner des 2009 verstorbenen argentinischen Geigers Alberto Lysy; heute arbeitet er vor allem mit den Geigern Gidon Kremer, Linus Roth, Carolin Widmann, Benjamin Schmid und Alina Ibragimova, dem Bratschisten Nils Mönkemeyer, den Cellisten Miklós Perényi und Nicolas Altstaedt sowie dem Klarinettisten Andreas Ottensamer zusammen. Von 1998 bis 2008 war José Gallardo Dozent am Fachbereich Musik der Universität Mainz, mittlerweile lehrt er am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Und als Kulturmanager leitet er seit 2013 gemeinsam mit Andreas Ottensamer das Bürgenstock Festival.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 24. August 2010, als er mit Nicolas Altstaedt Werke von Beethoven, Carter, Boulanger und Piazzolla interpretierte.

    Juli 2018

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