Identities 1

sCHpillit | Dani Mangisch | Sylvia Nopper

Winkelman | Holliger

Sat, 19.08.11.00No. 17312

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Please book a wheelchair ticket under t +41 (0) 41 226 44 80 (10 a.m. to 5 p.m.)

Summer Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    19.

    Aug

    Saturday
    11.00

    Lukaskirche

    Identities 1

    sCHpillit | Dani Mangisch | Sylvia Nopper

    Ghost Choir  (Peter Siegwart chorus master)
    Dani Mangisch  speaker
    Helena Winkelman (*1974)
    Ronde des Lutins
    (world premiere of a commission by LUCERNE FESTIVAL and the Festival Alpentöne)
    Heinz Holliger (*1939)
    Fünf Kinderlieder [“Five Children’s Songs”] based on poems by Albert Streich
    Gränzä – Grenzen based on poems by Bernadette Lerjen-Sarbach
    Alb-Cher. “Geischter- and Älplermüsig” based on a legend from Valais

    Starting in the mid-1970s the group known as Oberwalliser Spillit became a sensation. With clarinet, hammered dulcimer, and such new-fangled instruments as the Tenundi Titschini (a tuned wooden drum), as well as plenty of wit, the “Oberwalliser Spielleute” (“the bandsmen from Valais”) devoted themselves to the old tunes and dances of the Swiss Confederation – but without a hint of old-fashioned stuffiness. And they proved that folk music and the avant-garde can get along by having contemporary composers write new works tailor-made for them. Composers like Heinz Holliger. In Alb-Chehr he set a Valais legend about two shepherds and a cantankerous dairyman who run into some music-making ghosts – with a fatal outcome for the dairyman. Shortly after Oberwalliser Spillit broke up in 2001, the clarinetist Elmar Schmid founded the ensemble sCHpillit, which is now coming together again to present not only Holliger’s classic but also a brand-new score by the composer and violinist Helena Winkelman.

    sCHpillit

    Nach der Auflösung der Oberwalliser Spillit im Jahr 2001 hat es sich das Ensemble sCHpillit  zur Aufgabe gemacht, das Repertoire dieser Formation zu pflegen und auszubauen. Neue Kompositionen, die auf volksmusikalische Instrumente zurückgreifen, aber auch sorgfältige Arrangements traditioneller Stücke prägen seine Konzerte, die nicht nur für Freunde der «landläufigen Ländlermusik» bestimmt sind. Das Repertoire umfasst neben traditionellen Melodien aus dem Oberwallis (z. B. von Adolf Imhof und den Gebrüdern Walpen) auch Volksmusik-Klassiker etwa von Kasi Geisser und Kompositionen von Amadé Salzmann, Domenic Janett  und Ueli Mooser. Ausserdem tritt die sCHpillit mit Werken von Heinz Holliger (Alb-Chehr), Jürg Wyttenbach (Gargantua chez les Hélvètes du Haut-Valais oder Was sind das für Sitten?) und Vinko Globokar (Rêve d’un touriste slovène au Valais) auf und arbeiten mit Chören unter der Leitung von Peter Siegwart zusammen.

    Juni 2017

    Dani Mangisch

    Der Schweizer Schauspieler und Sprecher Dani Mangisch, Jahrgang 1973, wuchs in Betten im Wallis auf. Von 1995 bis 1999 studierte er Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste; anschliessend trat er sein erstes Festengagement am Nationaltheater Mannheim an, dessen Ensemble er drei Jahre lang angehörte. Heute ist er freischaffend in der Schweiz und in Deutschland tätig und arbeitet mit Kollegen und Regisseuren wie Fabienne Hadorn, Meret Matter, Annelore Sarbach, Barbara Terpoorten, Samuel Schwarz oder Udo van Ooyen zusammen. Er wirkte in Filmen u. a. von Peter Luisi, Tobias Ineichen, Katalin Gödrös, Lutz Konermann und Dominik Locher mit, gestaltet Lesungen und Hörspiele und ist auch als Synchronsprecher tätig. Ausserdem erstellt Mangisch walliserdeutsche Mundartbearbeitungen von Bilderbüchern und ist «station voice» bei rro, dem Walliser Medienportal. 2008 wurde ihm ein Kulturförderpreis des Kantons Wallis verliehen.

    Juni 2017

    Sylvia Nopper

    Die Schweizer Stimmkünstlerin Sylvia Nopper erhielt ihre Ausbildung an der Musikhochschule im württembergischen Trossingen und bei Kurt Widmer an der Musik-Akademie Basel. Ihr Repertoire reicht von barocken Oratorien bis zur Geräuschmusik der Avantgarde. Über 150 Werke, vom Solostück bis zur Oper, hat sie zur Uraufführung gebracht – viele dieser Partituren wurden eigens für sie komponiert. Bei ihren weltweiten Auftritten arbeitete sie mit Dirigenten wie Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach oder Pierre Boulez sowie mit dem Ensemble Modern, dem Ensemble intercontemporain und dem Klangforum Wien, mit Phoenix Basel und Contrechamps Genève zusammen. Sylvia Nopper widmet sich auch der Kammermusik und dem Liedgesang, wobei in diesem Bereich das 19. und das 20. Jahrhundert im Mittelpunkt stehen. Seit 2013 gibt sie ihre reichen Erfahrungen als Dozentin für Gesang, Neue Musik und Stimmimprovisation an der Musik-Akademie Basel weiter.

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