Debut 1

Ryu Goto | Michael Dussek

Schumann | Saariaho | Debussy | Wieniawski

Thu, 23.08.12.15No. 18312

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Please book a wheelchair ticket under t +41 (0) 41 226 44 80 (10 a.m. to 5 p.m.)

Summer Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Ryu Goto  violin
    Robert Schumann (1810–1856)
    Violin Sonata No. 2 in D minor, Op. 121
    Kaija Saariaho (*1952)
    Tocar for violin and piano
    Claude Debussy (1862–1918)
    Violin Sonata in G minor
    Henri Wieniawski (1835–1880)
    Thème original varié op. 15

    Is this what comes to mind when you think of a young star violinist? Ryu Goto has a Black Belt in karate, graduated with a degree in physics from Harvard, plays guitar, and is inspired by Jimi Hendrix. That’s one side of the coin. On the other are his performances with the New York and the Munich Philharmonics, the Philadelphia Orchestra, the Sydney Symphony, the London Philharmonic, the Vienna Symphony, and the Orchestre symphonique de Montréal. As the son of two violinists and the younger brother of the American-Japanese virtuosa Midori, Ryu, who was born in 1988, grew up with violin music. At the age of three, he began studying the instrument and performed as a seven-year-old child prodigy at the Pacific Music Festival in Sapporo. His champions have included such conductors as Lorin Maazel and Vladimir Ashkenazy, and he has also worked with Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, and the composer Tan Dun. In Lucerne Ryu Goto will introduce himself with works by composers from Schumann to Saariaho.

    With the friendly support of the Strebi-Stiftung Luzern.

    You can purchase the digital concert program here.
     

    Ryu Goto

    Der amerikanische Geiger Ryu Goto wurde 1988 als Kind japanischer Eltern in New York geboren – er ist der jüngere Bruder der Violinvirtuosin Midori. Als Dreijähriger begann er mit dem Geigenspiel, und vier Jahre danach, mit sieben, konnte er bereits beim Pacific Music Festival in Sapporo mit Paganinis Erstem Violinkonzert debutieren. Neben seiner Instrumentalausbildung, die er u. a. an der New Yorker Juilliard School absolvierte, schloss er 2011 ein Physikstudium an der Harvard University als Bachelor ab. Ryu Goto tritt als Solist mit vielen führenden Orchestern auf, darunter das National Symphony Orchestra aus Washington, D.C., das Philadelphia Orchestra, das London Philharmonic, die Münchner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das Sydney Symphony Orchestra, das Orchestre symphonique de Montréal und das Orchestre national de Lyon. Dabei arbeitete er mit Lorin Maazel, Tan Dun, Vladimir Ashkenazy, Fabio Luisi, Leonard Slatkin, Kent Nagano, Myung-Whun Chung, Yannick Nézet-Séguin und Jonathan Nott zusammen. Im Januar 2018 präsentierte er Bernsteins Serenade mit dem NHK Symphony Orchestra in Tokio, im März ging er dann mit dem New York Philharmonic unter Jaap van Zweden auf Asien-Tour. Zur Förderung des musikalischen Nachwuchses hat er das «Ryu Goto Excellence in Music Initiative Scholarship» ausgelobt. Beim Label «Deutsche Grammophon» hat er seit 2005 zahlreiche CDs vorgelegt; zuletzt erschien Tschaikowskys Violinkonzert mit dem hr-Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada. In Japan trat er von 2015 bis 2017 wöchentlich in der Fernsehshow Untitled Concert auf. Ryu Goto, der auch Träger des Schwarzen Gürtels in Karate ist, spielt auf der «Jupiter»-Stradivari von 1722, die ihm von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.

    Juli 2018

    Michael Dussek

    Der britische Pianist Michael Dussek, Jahrgang 1958, wurde am St. John’s College in Cambridge und am Radley College in Oxfordshire ausgebildet, bevor er an der Royal Academy of Music in London Klavier studierte. Seine Karriere begann 1980 mit seinem Debut in der Londoner Wigmore Hall; im Jahr darauf erhielt er sowohl im Duo mit seiner Ehefrau, der Cellistin Margaret Powell, als auch mit dem Oboisten Douglas Boyd Preise der «Greater London Arts Association». Als Mitglied im Dussek Piano Trio und der Ensem-bles Endymion und Primavera konzertierte er in ganz Grossbritannien und bei vielen Festivals. Von 1985 bis 1999 verband ihn eine enge Zusammenarbeit mit der Cellistin Ofra Harnoy, aber Michael Dussek trat auch gemeinsam mit den Geigern Cho-Liang Lin, Anne Akiko Meyers, Gil Shaham und Antje Weithaas auf. Überdies konzertierte er als Liedpianist mit Sängern wie Bernarda Fink, Stephan Loges, Christopher Maltman, Ian Partridge, Joan Rodgers und Vassily Savenko. In diesen und anderen Konstellationen war er nicht nur in den grossen Londoner Konzertsälen, sondern auch in der New Yorker Carnegie Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, im Madrider Auditorio Nacional, in Tokio, Peking, Seoul, Sydney, Paris, Wien, Brüssel und Toronto zu erleben. Michael Dussek hat zahlreiche CDs vorgelegt, darunter allein zwanzig Aufnahmen in der von Dutton Epoch herausgegebenen Reihe mit Raritäten britischer Musik wie den Klavierkonzerten von York Bowen, dem Liedschaffen von Arnold Bax oder dem pianistischen Œuvre von Edmund Rubbra. Mit dem Dussek Piano Trio spielte er Werke von Arensky, Brahms, Bridge, Haydn und Hurlstone ein. Als passionierter Pädagoge lehrt Dussek an der Royal Academy of Music, wo er als Senior Tutor für Klavierkammermusik und Leiter der Abteilung für Klavierbegleitung fungiert. Ausserdem gab er Meisterklassen in Berlin, Hannover und St. Petersburg.

    Juli 2018

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