Chamber Music 2 ─ CANCELLED

Quatuor Diotima | Michael Engelhardt

Nante | Saunders | Hölderlin | Beethoven

Sat, 29.08. | 11.00 | No. 20331

Lukaskirche


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Please book a wheelchair ticket under t +41 (0) 41 226 44 80 (10 a.m. to 5 p.m.)

Summer Festival – Cancelled

14.08.-13.09. 2020

 

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    Quatuor Diotima:  Yun-Peng Zhao, violin | Constance Ronzatti, violin | Franck Chevalier, viola | Pierre Morlet, cello
    Alex Nante (*1992)
    new work for string quartet
    world premiere | commissioned by LUCERNE FESTIVAL
    Rebecca Saunders (*1967)
    Unbreathed
    Friedrich Hölderlin (1770–1843)
    In lieblicher Bläue blühet
    late poems
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    String Quartet in A minor, Op. 132

    Friedrich Hölderlin rhapsodizes about the “freedom to set off wherever I want” in his ode Lebenslauf (“The Course of Life”). His peer Ludwig van Beethoven certainly would have agreed without any hesitation. The 250th anniversaries of both artists are being celebrated in 2020, and both shared an unconditional preoccupation with freedom: in the political but also the aesthetic sense. Beethoven and Hölderlin broke conventions and unsettled their contemporaries with their uncompromising attitudes. Uncompromising, yet grounded in a deep exploration of tradition. Take the famous Heiliger Dankgesang (“Song of Thanksgiving from a Convalescent to the Godhead”), the Adagio from Beethoven’s A minor Quartet Op. 132 – before which Hölderlin’s late poem In lieblicher Bläue blühet will be recited: it begins as a simple chorale in the ancient Lydian mode. The juxtaposition of these two figures continues with a pair of compositions from the present that were written specifically for the Quatuor Diotima and which likewise venture “into the unbounded.”

    Quatuor Diotima

    Das französische Quatuor Diotima wurde 1996 von vier Absolventen der Konservatorien in Paris und Lyon gegründet. Sein Name versteht sich als Reverenz an Luigi Nonos Streichquartett Fragmente – Stille. An Diotima und verrät bereits, wie wichtig den Musikern die Interpretation Neuer Musik ist. 1999 gewann das Quartett den französischen Kammermusikwettbewerb der FNAPEC, im Jahr 2000 wurde ihm der Preis für zeitgenössische Musik bei der internationalen Quartettkonkurrenz in London zugesprochen. Seither konzertiert das Quatuor Diotima in den renommierten Konzertsälen Europas, der USA, Mittel- und Südamerikas sowie Japans und Chinas. Das Repertoire, das die Vier zu Gehör bringen, reicht von Joseph Haydn bis zu Werken der Gegenwart und zahlreichen Uraufführungen, die einen integralen Bestandteil ihrer Programme bilden. In der Saison 2012/13 war das Quatuor Diotima mit einer Residenz beim Kunstfest Weimar und als «Fellow» im Wissenschaftskolleg Berlin zu Gast; am Pariser Théâtre des Bouffes du Nord präsentierte es eine Konzertreihe mit Werken von Beethoven, Schönberg und Boulez, dazu kamen Auftritte am Konzerthaus Wien, beim Musikfest Stuttgart und bei der Ars Musica in Brüssel. In der kommenden Spielzeit ist das Quartett «artist-in-residence» bei den «Voix Nouvelles» im Kloster Royaumont und im Théâtre d’Orléans; an den Bouffes du Nord bringt es einen Schubert-Zyklus zur Aufführung. Gegenwärtig hat das Quatuor Diotima Kompositionsaufträge u. a. an Philippe Manoury, Toshio Hosokawa und Brian Ferneyhough vergeben. Gleich fünf der CDs des Ensembles wurden mit dem «Diapason d’Or» ausgezeichnet: die Aufnahmen mit Quartetten von Lachenmann und Nono (2004), Janácek (2008), Alberto Posadas (2009), George Onslow (2010) und Steve Reich, Samuel Barber und George Crumb (2011).

    Juni 2013

    Michael Engelhardt

    Der Schauspieler und Rezitator Michael Engelhardt wurde 1960 in Bonn geboren. Von 1978 bis 1981 besuchte er die Westfälische Schauspielschule Bochum und war anschliessend als Ensemblemitglied und Gast an verschiedenen Bühnen tätig, darunter das Berliner Kinder- und Jugendtheater Rote Grütze, die Hamburger Kulturfabrik Kampnagel, der Theaterhof Priessenthal, das Schauspiel Bonn, das kleine theater Bad Godesberg, das neue theater Halle und das Ro Theater Rotterdam. Gemeinsam mit dem Pianisten Christoph Tycho Knigge trat er zwanzig Jahre lang als Rezitator deutschsprachiger Gedichte und Melodramen auf. In den Niederlanden unterrichtete er von 2013 bis 2017 Deutsch als Fremdsprache und entwickelte auch selbst Unterrichtseinheiten. Seit seiner ersten öffentlichen Hölderlin-Rezitation im Jahr 1980 hat sich Michael Engelhardt intensiv mit dem Dichter beschäftigt, Hölderlin-Programme etwa am Theaterhaus Stuttgart, an der Fürst von Arenberg-Bühne in Mayschoss und auf der Jahrestagung der Hölderlin-Gesellschaft präsentiert und in den vergangenen drei Jahren seine zahlreichen Projekte zu Hölderlins 250. Geburtstag vorbereitet. So war er, gemeinsam mit Boris Previšić, an der Realisation des «Metrik-Labors» im neugestalteten Museum im Tübinger Hölderlinturm beteiligt und wirkt in Luzern an mehreren «komponierten Begegnungen» mit, in denen die Dichtung Hölderlins mit Werken Ludwig van Beethovens, des anderen grossen Jubilars dieses Jahres, in einen Dialog tritt. Mit Luzerner Schülerinnen und Schülern erarbeitet Michael Engelhardt zudem eine chorische Aufführung ausgewählter Lieder, Hymnen und Gesänge, und im stattkino präsentiert er die Hölderlin-Performance Sprache! Grosses Kino.

    Februar 2020

    Other dates

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