Debut Prix Credit Suisse Jeunes Solistes

Lea Sobbe | Halldór Bjarki Arnarson

Telemann | Uccellini | Casale et al.

Tue, 17.08. | 12.15 | No. 213305

Lukaskirche, Kirchensaal

Vergangenes Konzert

Prices (CHF)

CHF 30


Summer Festival

10.08.-12.09. 2021

 

|

 
     

    Debut Prix Credit Suisse Jeunes Solistes

    Lea Sobbe | Halldór Bjarki Arnarson

    Lea Sobbe  recorder
    Martin Reck  electronics

    «once:more»

    Pons d’Ortaffa (1214–1240)
    Si ay perdut mon saber
    [sic]nals / Martin Reck (*1989)
    once:more
    Paolo Benedetto Bellinzani (1690–1757)
    Sonata in D minor, Op. 3, no. 12
    Marco Uccellini (1603–1680)
    Sonata Seconda detta La Luciminia contenta
    Dorothée Hahne (*1966)
    commentari III 
    Georg Philipp Telemann (1681–1767)
    Sonatina quinta TWV 41:a4
    Emanuele Casale (*1970)
    Studio 2a 
    Nicola Matteis (1672–1699)
    Bizarrie sopra la Vecchia Sarabanda o pur Ciaccona

    Is the recorder confined solely to the realm of early music? Lea Sobbe, who was born in Trier in 1994 and is currently completing her master’s degree at the Schola Cantorum Basiliensis, showed this to definitively not be the case at the 2021 Prix Credit Suisse Jeunes Solistes, winning the coveted CHF 25,000 prize for young musicians as well as the opportunity to appear at Lucerne Festival in a Debut recital. She will experiment with different types of recorders, from the Middle Ages to modern models, and explore the question of how much repetition is needed to achieve complete musical freedom, pleasure, and joy in playing. Sobbe will combine contemporary pieces with live electronics in a program of improvisations and early Baroque repertoire, which she performs with her chamber music partner on harpsichord, the Icelander Halldór Bjarki Arnarson. “Magnificent, daring, beautiful, flowing, touching,” remarked Noémi L. Robidas, jury chair of the 2021 Prix Credit Suisse Jeunes Solistes, describing her impression of Lea Sobbe’s playing and program conceptualization.

    Credit Suisse Foundation
    «Donor Prix Credit Suisse Jeunes Solistes»

    Strebi Stiftung Luzern – Partner Debuts

    You can purchase the digital concert program here.

    Lea Sobbe

    Die 1994 in Trier geborene Blockflötistin Lea Sobbe ist Preisträgerin des diesjährigen Prix Credit Suisse Jeunes Solistes. Sie begann ihre Ausbildung im Alter von fünf Jahren. 2009 wurde sie als Jungstudentin an die Hochschule für Musik Saar sowie ans Conservatoire de la Ville de Luxembourg aufgenommen und erhielt dort bei Thomas Kügler ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung. 2019 schloss sie ihr erstes Masterstudium bei Conrad Steinmann an der Schola Cantorum Basiliensis ab; gegenwärtig absolviert sie dort noch den Studiengang «Performance Master» bei Katharina Bopp. Lea Sobbe ist sowohl solistisch als auch in Kammermusikformationen tätig und widmet sich dabei ebenso der Alten Musik wie auch zeitgenössischen Werken. Ihre Experimentierfreude und ihre Lust an interdisziplinären Konzertformaten führte sie zur Gründung des Kollektivs [sic]nals, das aus Raumstruk-turen, Text und musikalischem Material Performances entwickelt. Lea Sobbe ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter die International Moeck Solo Recorder Competition in London und der Sonderpreis von BR Klassik beim Deutschen Musikwettbewerb, den sie 2019 mit ihrem Ensemble Amaconsort gewann. Mit dem Ensemble Sonorità wiederum errang sie 2018 den Publikumspreis und den Zweiten Preis beim Biagio-Marini-Wettbewerb. Ausserdem erhielt sie den NDR-Kulturpreis, den EMCY-Förderpreis und den Studienpreis des Migros-Kulturprozent. Lea Sobbe trat u. a. bei den Rencontres Musicales de la Vallée de l’Alzette, beim Klangvokal Musikfestival Dortmund, bei den Freunden Alter Musik Basel, beim Zeiträume Festival Basel, bei Musica Antiqua Bruges und beim Festival für Alte Musik in Utrecht auf, wo sie im Fabulous Fringe zu erleben war. Für den Norddeutschen, den Saarländischen und den Bayerischen Rundfunk spielte sie Studioaufnahmen ein.

    Juli 2021

    Other dates

    Halldór Bjarki Arnarson

    Der isländische Musiker Halldór Bjarki Arnarson, Jahrgang 1992, wurde als Hornist in Hannover und als Cembalist in Den Haag ausgebildet. Zurzeit absolviert er ein Masterstudium der historischen Tasteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis bei Andrea Marcon. Als Mitglied der Gruppe Spilmenn Ríkínís widmet er sich dem Spiel mit traditionellen isländischen Instrumenten; 2021 veröffentlichte das Ensemble die CD Gullhetta. Auch als Komponist ist Halldór Bjarki Arnarson tätig und hat u. a. vier Kompositionen für Orchester vorgelegt; seine Werke wurden in Island und auf dem europäischen Festland aufgeführt. Mit dem Ensemble Amaconsort wurde er 2019 beim Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet, mit Barokkbandið Brák erhielt er 2020 den Isländischen Musikpreis. Auftritte führten ihn in die Berliner Philharmonie, nach Helsinki, Vredenburg, Brügge und Utrecht.

    Juli 2021

    Martin Reck

    Der 1989 geborene Martin Reck, der am Bodensee in der Schweiz aufwuchs, studierte Audiodesign bei Volker Böhm an der Musik-Akademie Basel. Er arbeitet als Klangkünstler und im Bereich der elektronischen Musik, gestaltet seit 2012 DJ-Performances und wirkte bei Produktionen in Basel, Berlin, Bordeaux, Bern, Zürich und im Basler Gare du Nord mit. Zuletzt war er beim Snippet Festival mit dem Live Radio-Feature «Ravioli» zu Gast und präsentierte am Theater Basel eine Klanginstallation für das Opernprojekt Im Flow der Apokalypse. Seit 2020 ist Martin Reck mitverantwortlich für das Programm Release bei Radio X, Basel, das er auch moderiert. Gegenwärtig erforscht er im Rahmen des Projekts «En-abling Performers» an der Musik-Akademie Basel die Schnittstellen von kompositorischen und performativen Prozessen. Sein besonderes Interesse gilt der Erschliessung neuer Konzertformate.

    Juli 2021

    Main Sponsor