Debut 2

Harriet Krijgh | Magda Amara

Bach | Messiaen | Franck

Tue, 23.08.12.15No. 16341

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Please book a wheelchair ticket under t +41 (0) 41 226 44 80 (10 a.m. to 5 p.m.)

Summer Festival

12.08.-11.09. 2016

 

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    23.

    Aug

    Tuesday
    12.15

    Lukaskirche

    Debut 2

    Harriet Krijgh | Magda Amara

    Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    Cello Suite No. 3 in C major, BWV 1009
    Olivier Messiaen (1908–1992)
    Louange à l’Éternité de Jésus from Quatuor pour la fin du temps
    César Franck (1822–1890)
    Sonata in A major (in the arrangement for cello and piano)

    “She is the new musical miracle,” is how Wilhelm Sinkowicz succinctly put it in the Vienna Presse when Harriet Krijgh performed works by Joseph Haydn. Born in 1991, the Dutch cellist describes herself as half-Viennese, since for the past dozen years she has been living in the great city on the Danube, where she completed her musical studies in 2015. She has emerged as the victor in numerous international competitions and was named a Rising Star by the European Concert Hall Organisation in the 2015-16 season, appearing as a soloist with the London, Rotterdam, and Royal Liverpool Philharmonics; the Bamberg Symphony; and the Academy of St Martin in the Fields. Jacqueline du Pré is her model, explains Krijgh, because she played so naturally and wholly from the heart. Krijgh’s own ability to inspire even listeners with little background in classical music is apparent on an unusual YouTube video that shows the cellist playing in an alpine meadow – where the cows become so beguiled by listening to her that they forget about grazing for the time being …

    Harriet Krijgh

    Die niederländische Cellistin Harriet Krijgh, Jahrgang 1991, erhielt bereits als Fünfjährige den ersten Unterricht auf ihrem Instrument. Im Jahr 2000 wurde sie als Jungstudentin an die Musikhochschule Utrecht aufgenommen, 2004 wechselte sie ans Wiener Konservatorium, um die Ausbildung bei Lilia Schulz-Bayrova fortzusetzen. Von 2013 bis 2015 absolvierte sie schliesslich noch ein Masterstudium bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Schon früh wurde Harriet Krijgh als Preisträgerin zahlreicher Musikwettbewerbe bekannt: So gewann sie den «Prinses Christina Concours» in ihrem Heimatland, den Fidelio-Wettbewerb in Wien und die «Antonio Janigro Cello Competition» in Kroatien. 2012 wurden ihr der Erste Preis und der Publikumspreis bei der Cello Biennale in Amsterdam zugesprochen. Die European Concert Hall Organisation wählte Harriet Krijgh für die Saison 2015/16 als «Rising Star» aus. In diesem Rahmen konnte sie sich mit Rezitalen an den berühmtesten Konzerthäusern Europas vorstellen: in Paris, Brüssel und London, Barcelona, Stockholm und Budapest, Zürich, Wien und Baden-Baden. Darüber hinaus hat sie bereits mit vielen renommierten Orchestern zusammengearbeitet, darunter das London, das Rotterdam und das Royal Liverpool Philharmonic, das DSO Berlin, die Bamberger Symphoniker, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Orchestre de la Suisse Romande und die Academy of St Martin in the Fields. Sie gastierte beim Rheingau und beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Festival de Radio France in Montpellier und bei den Haydn Festspielen in Eisenstadt. Seit 2012 führt sie überdies auf Burg Feistritz in Österreich ihr eigenes Festival «Harriet & Friends» durch. Fünf CDs dokumentieren ihre künstlerische Arbeit: Zuletzt erschien im Herbst 2015 ein Rachmaninow-Album. Harriet Krijgh spielt auf einem Violoncello von Giovanni Paolo Maggini aus dem Jahr 1620.

    Agusut 2016

    Magda Amara

    Die Pianistin Magda Amara wurde 1984 in Moskau geboren. Zunächst studierte sie bei Mikhail Khokhlov an der Gnessin Musikschule und bei Sergej Dorensky am Moskauer Konservatorium. 2009 zog sie nach Wien und vervollständigte ihre Ausbildung als Postgraduierte in der Meisterklasse von Stefan Vladar. Aus elf nationalen und internationalen Wettbewerben ging Magda Amara als Preisträgerin hervor, darunter Erste Preise bei der Konkurrenz der Jeunesses Musicales und beim «Concorso Internazionale Ennio Porrino» sowie der Dritte Preis beim Internationalen Vladimir Horowitz Klavierwettbewerb. Mit dem Cesar Quintett gewann sie den Ersten Preis und den Grand Prix für Kammermusik beim Wettbewerb in Kaluga und Magnitogorsk. Magda Amara konzertierte beim Sion Festival, beim Attergauer Kultursommer, im Wiener Musikverein und im dortigen Konzerthaus, im Salzburger Mozarteum und in zahlreichen Städten Deutschlands, der Niederlande und der Schweiz. Als Solistin war sie beim Wiener KammerOrchester, beim Noord Nederlands Orkest, beim Cairo Symphony Orchestra und bei der Tschechischen Philharmonie Brünn zu Gast. Eine zentrale Rolle in ihrer künstlerischen Arbeit nimmt die Kammermusik ein: Magda Amara tritt gemeinsam mit Kollegen wie den Geigern Julian Rachlin, Dora Schwarzberg und Pavel Vernikov, dem Cellisten Boris Andrianov, dem Pianisten Stefan Vladar sowie Solisten der Wiener und der Berliner Philharmoniker auf. Vor allem verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Harriet Krijgh, die sie in der Saison 2015/16 auf ihrer Tour als «Rising Star» der European Concert Hall Organisation begleitet hat. Mit Harriet Krijgh spielte Magda Amara auch zwei CDs ein, mit den Cellosonaten von Johannes Brahms und Werken von Sergej Rachmaninow. Seit September 2014 unterrichtet sie als Professorin an der Wiener Musikakademie.

    August 2016

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