Debut 7

Asya Fateyeva | Valeriya Myrosh

Maurice | Ravel | Decruck et al.

Thu, 08.09.12.15No. 16346

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Please book a wheelchair ticket under t +41 (0) 41 226 44 80 (10 a.m. to 5 p.m.)

Summer Festival

12.08.-11.09. 2016

 

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    08.

    Sep

    Thursday
    12.15

    Lukaskirche

    Debut 7

    Asya Fateyeva | Valeriya Myrosh

    Asya Fateyeva  saxophone
    Paule Maurice (1910–1967)
    Tableaux de Provence
    Maurice Ravel (1875–1937)
    Pièce (Vocalise-Étude) en forme de Habanera
    Sergei Prokofiev (1891–1953)
    Farewell scene from the ballet Romeo and Juliet, Op. 64
    Fernande Decruck (1896–1954)
    Sonata in C-sharp minor for Saxophone and Piano
    Alexander Rosenblatt (*1956)
    Carmen Fantasie on themes from the opera by Georges Bizet

    There are instruments that are still played mostly by men: say, percussion, the double bass, the trombone, and even – the saxophone. Asya Fateyeva, who was born in 1990 in the Crimea and who has been living in Germany since 2004, has been the winner of numerous competitions as a saxophonist, including the prestigious Concours International Adolphe Sax: a literal “prima donna” in the sense of the Festival’s theme. Her artistry has inspired even the sternest critics to voice hymns of praise. The Frankfurter Allgemeine spoke of a “sensation for the music world,” while the Süddeutsche Zeitung wrote: “The young Asya Fateyeva plays so nobly and commandingly that the beauty of the sound she conjures haunts you.” She herself wants the saxophone to gain “its natural place in musical life.” Which is what she’ll undertake in her Lucerne debut with works by two female composers: alongside music by Ravel, Prokofiev, and a Carmen arrangement, she will present pieces by the French composers Paule Maurice and Fernande Decruck.

    Asya Fateyeva

    Die Saxophonistin Asya Fateyeva wur-de 1990 als Tochter eines Profi-Fussballers in der Ukraine geboren, in Kertsch auf der Krim. Als Sechsjährige erhielt sie ersten Klavierunterricht, als Zehnjährige begann sie mit dem Spiel des Saxophons, das sie zunächst bei Lilija Russanowa in Simferopol und dann bei Margarita Shaposhnikova am Gnessin-Institut in Moskau erlernte. 2004 übersiedelte die Familie nach Deutschland. Asya Fateyeva setzte ihre Ausbildung daraufhin bei Daniel Gauthier an der Kölner Musikhochschule fort; weitere Studien führten sie zu Claude Delangle nach Paris, zu Jean-Denis Michat nach Lyon und in die Kammermusikklasse von Niklas Schmidt nach Hamburg. 2012 gewann sie den Ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, 2014 erreichte sie als erste Frau das Finale des berühmten «Concours International Adolphe Sax» im belgischen Dinant, bei dem sie sich den dritten Platz erspielte. 2015 schliesslich wurde sie mit dem Berenberg Kulturpreis ausgezeichnet. Asya Fateyeva musizierte als Solistin mit den Wiener Symphonikern unter Vladimir Fedoseyev und den Moskauer Virtuosen unter Vladimir Spivakov; sie gastierte beim Tschaikowsky-Rundfunksinfonieorchester, bei der Ukrainischen Nationalphilharmonie, beim Staatlichen Sinfonieorchester Istanbul und beim Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi. Mit Rezitalen war sie bei Festivals in Colmar, Köln, Moskau und St. Petersburg, in Mecklenburg-Vorpommern und beim Musikfest «Spannungen» in Heimbach zu hören. Als Tenorsaxophonistin gehört sie überdies dem renommierten Alliage Quintett an. Im Januar 2016 erschien ihre Debut-CD mit Werken von Fernande Decruck, William Albright, Jean-Denis Michat und Jacques Ibert. Seit 2014 unterrichtet Asya Fateyeva klassisches Saxophon an der Musikhochschule Münster.

    August 2016

    Valeriya Myrosh

    Die Pianistin Valeriya Myrosh, Jahrgang 1991, stammt aus dem kasachischen Balqasch. Nachdem ihre Familie auf die Krim gezogen war, erhielt sie im Alter von sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Valentina Nikischina an der Musikschule in Kertsch. Ab 2007 setzte sie ihr Studium dann bei Tatjana A. Kim am Staatlichen Prokofjew-Konservatorium in Donezk fort; 2010 wechselte sie an die Hochschule für Musik, Theater und Medien nach Hannover, wo sie von Wladimir Krainev , einem der letzten Schüler des legendären Heinrich Neuhaus, und nach dessen Tod im Jahr 2011 von Bernd Goetzke unterrichtet wurde. Überdies absolvierte sie gemeinsam mit Asya Fateyeva die Kammermusikklasse von Niklas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Schon früh nahm Valeriya Myrosh an internationalen Wettbewerben teil: So gewann sie 2002 den Grand Prix bei der «Krainev International Competition for Young Pianists» in Charkiw; 2009 wurde ihr beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb der Dritte Preis zugesprochen. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Krainew-Stiftung, der Gundlach-Stiftung und der Stiftung Edelhof Ricklingen. Konzerte führten sie u. a. zum Akademischen Sinfonieorchester nach Charkiw sowie nach Paris und London. Als feste Duo-Partnerin von Asya Fateyeva trat Valeriya Myrosh in der Hamburger Laeiszhalle sowie im Berliner Konzerthaus auf und begleitete die Saxophonistin auch auf ihrer unlängst veröffentlichten Debut-CD.

    August 2016

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