Debut Zee Zee

Zee Zee

Schönberg | Ravel | Liszt

Di, 31.08. | 12.15 Uhr | Nr. 213310

Lukaskirche, Kirchensaal

Vergangenes Konzert

Preise (CHF)

CHF 30


Sommer-Festival

10.08.-12.09. 2021

 

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    Debut Zee Zee

    Zee Zee

    Zee Zee  Klavier
    Arnold Schönberg (1874–1951)
    Drei Klavierstück op. 11
    Maurice Ravel (1875–1937)
    Gaspard de la nuit
    Franz Liszt (1811–1886)
    Vallée d’Obermann S 160 Nr. 6 aus Années de pèlerinage
    Les Jeux d’Eaux à la Villa d’Este S 163 Nr. 4 aus Années de pèlerinage
    Tarantella S 162 Nr. 3 aus Années de pèlerinage

    Ein wunderbares Programm zum Thema «verrückt» hat die chinesische Pianistin Zee Zee zusammengestellt. Mit Arnold Schönbergs Klavierstücken op. 11, die auf die herkömmliche musikalische «Grammatik» verzichten, präsentiert sie die wohl folgenreichste Verrückung in der Musikgeschichte: den Sprung in die Atonalität. Ravels Gaspard de la nuit kreist um ein dämonisches Geisterwesen, das den Menschen den Schlaf raubt – und steht zugleich für die verrückteste Virtuosität. Die verlangt auch Franz Liszt in seinen Werken: etwa in der Tarantella, einem irrwitzigen italienischen Volkstanz, der bis zur Raserei exerziert wird, als seien die Tänzer von der Tarantel gestochen worden. Zee Zee, die bei Leon Fleisher studierte und von Alfred Brendel beraten wurde, gewann die «Gina Bachauer Competition» und konzertierte bereits mit dem San Francisco Symphony, dem Los Angeles Philharmonic, dem Londoner Philharmonia Orchestra und dem Zürcher Tonhalle-Orchester. Dessen Chef Paavo Järvi bezeichnete sie als «eines der ausserordentlichsten pianistischen Talente, denen ich je begegnet bin».  

    Strebi Stiftung Luzern – Partner Debut-Reihe

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Zee Zee

    Die chinesische Pianistin Zhang Zuo, die sich der Einfachheit halber den Künstlernamen Zee Zee (bestehend aus ihren beiden Initialen) gewählt hat, wurde 1988 in Shen-zhen geboren. Sie erhielt als Fünfjährige in Deutschland ihren ersten Klavierunterricht und setzte die Ausbildung dann zwei Jahre später in ihrer Heimatstadt bei Dan Zhaoyi fort. Kurz danach absolvierte sie bereits ihre ersten öffentlichen Konzertauftritte. 2006 zog Zee Zee in die USA und studierte dort an der Eastman School of Music in Rochester. Für ihr Master’s Degree wechselte sie anschliessend an die New Yorker Juilliard School, wo Robert McDonald und Yoheved Kaplinsky zu ihren Lehrern gehörten. Als Preisträgerin bei der «Krainev International Piano Competition» und der «Gina Bachauer International Artists Piano Competition» begann sie ihre Karriere. 2014 wurde sie für zwei Jahre zur «BBC New Generation Artist» ernannt und konnte sich mit zahlreichen Konzerten in Grossbritannien vorstellen. Seither hat Zee Zee auch mit vielen renommierten Orchestern konzertiert: darunter das Los Angeles Philharmonic und das San Francisco Symphony, das Cincinnati Symphony und das Minnesota Orchestra, das London Phiharmonic und das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra oder verschiedene Klangkörper der BBC. Eine besonders enge Verbindung unterhält sie mit Paavo Järvi, unter dessen Leitung sie beim Tonhalle-Orchester Zürich, beim Estonian National Symphony Orchestra sowie beim Londoner Philharmonia Orchestra auftrat und der auch bei ihrer 2019 veröffentlichten Debut-Einspielung mit Klavierkonzerten von Ravel und Liszt am Pult stand. Als Kammermusikerin bildet Zee Zee gemeinsam mit der Geigerin Esther Yoo und dem Cellisten Narek Hakhnazaryan das Z.E.N. Trio.

    Juli 2021

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